Sei U eine offene Teilmenge des euklidischen Raums R n und f : U -> R eine Funktion . Sei weiterhin ein Punkt a =( a 1 ... a n ) in U gegeben. Falls für die natürliche Zahl i 1 ≤ i ≤ n der Grenzwert existiert:
Die Verallgemeinerung des Differenzialquotienten auf Funktionen mehrerer Variabler (Veränderlicher Parameter) die Bestimmung ihrer Extremwerte und für die werden partielle Ableitungen benötigt.
In der Differentialgeometrie benötigt man partielle Ableitungen zur Bestimmung totalen Differentials . Anwendungen für totale Differentiale findet man großem Maße in der Thermodynamik .
Diese Beispiel demonstriert wie die partielle einer Funktion bestimmt wird die von mehreren abhängt:
bis auf einen Parameter werden alle Parameter als konstant angenommen bezüglich dieses einen wird der Differenzialquotient bestimmt. Als Ergebnis erhält die partielle Ableitung der Funktion nach diesem Parameter.
Das folgende Beispiel gibt eine geometrische der partiellen Ableitung:
Die Funktion f projiziert diesen Kreis auf die Oberfläche Halbkugel vom Radius 1 (die "obere Halbkugel"). Der Pol dieser Halbkugel ist Extremwert von f (ein Maximum).
Für einen festen Wert von x ist dann f(x y) eine Funktion von y .
Bei festem x ergeben die Punkte y (so dass (x y) aus dem Definitionsbereich von f ist) eine Strecke parallel zur y - Achse.
Diese Strecke wird von f auf eine gekrümmte Linie auf der Oberfläche der Halbkugel projiziert.
Die partielle Ableitung von f nach y bestimmt unter diesen Voraussetzungen die Steigung Tangente an diese Kurve im Punkt f(x y) .
Für jeden Parameter einer Funktion f kann man partielle Ableitungen bestimmen den einer Funktion f die von mehr als zwei Parametern kann man sich allerdings nicht mehr vorstellen.