Dukas studierte am Pariser Konservatorium Klavier Harmonielehre und Komposition und gab dort später Unterricht u.a. Schüler Olivier Messiaen . Sein Hang zur Selbstkritik führte dazu er eine ganze Reihe komponierter Werke wieder weil sie seinen Ansprüchen nicht genügten.
Die Musik beginnt mit einer gespannten Der Meister ist weg und der Zauberlehrling hin- und hergerissen ob der Idee sich im Zaubern zu versuchen er kann der schließlich nicht widerstehen. Das erste durch die Trompete präsentierte Motiv ist der Zauberspruch.
Auf den Zauberspruch hin erhebt sich vom Fagott intonierte Melodie . Es ist der Besen der erst Schritte übt bevor er sich in unaufhaltsamen mit den Eimern bewaffnet auf den Weg Das den Besen charakterisierende Motiv das melodisch wie rhythmisch sehr einprägsam ist (der Besen scheint wenig zu hüpfen) wird später von anderen aufgegriffen und durchzieht unermüdlich das ganze Stück. Ergießen des Wassers in die Wanne wird das übrige Orchester vornehmlich durch die Streichinstrumente hörbar gemacht ebenso wie das Anschwellen Wassers in der Stube nachdem die Wanne ist. Dukas hat keine Passage aus der ausgelassen: Sogar die Szene in der der dem Zauberlehrling Angst macht ("Ach nun wird mir immer bänger! Welche Miene! welche Blicke!") ist enthalten. Der Besen meckert den nämlich zwischendurch ziemlich frech an.
Inmitten des Stücks - das von rastlos arbeitenden Besen gebrachte Wasser ist schon ganzen Zimmer verteilt - ist das Motiv Zauberlehrlings wieder zu vernehmen. Allerdings kommt es verkürzt denn der Zauberlehrling hat den Spruch und versucht ihn nun in mehreren Tonarten darum bemüht das Geschehen aufzuhalten. Doch jedem falschen Spruch ergießt sich ein neuer Wasser. Daraufhin erreicht die Musik einen Höhepunkt in seiner Verzweiflung wirft sich der Zauberlehrling der Axt auf den Besen und zwei "Schläge" bereiten dem Treiben zunächst ein Ende.
Doch nach einer kurzen Pause erhebt das Fagott langsam. Es scheint als mühe der gespaltene Besen wieder auf die Beine kommen und während er noch dabei ist eine Klarinette hinzu die im Abstand einer Dezime die gleiche musikalische Bewegung vollzieht. Es die zweite Hälfte des Besens die zu Leben findet. Erneut setzt das Motiv des intoniert durch das Fagott ein. Und kaum der Besen wieder unterwegs tritt einen Augenblick dieses Motiv ein zweites Mal hinzu intoniert die Klarinette auf der Quinte beginnend und die Melodie in die Subdominantenharmonie führend: Der zweite Besen. Es scheint habe sich dieser nur abgucken müssen welche es zu verrichten gilt und tut es dem ersten gleich. So sind es nun Besen die unermüdlich rennen um weiter Wasser bringen. Die Musik schwillt immer mehr an auf einem weiteren Höhepunkt abrupt zu enden sinkt in sich zusammen. Der Meister ist und hat das Chaos beendet. Der Zauberlehrling zerknirscht aber sein Meister belässt es bei vorgetragenen Ermahnungen (Schlusspassage vor den 4 Schlussakkorden).
Hohen Bekanntheitsgrad erlangte Dukas' Vertonung des durch den von Walt Disney 1940 produzierten Film "Fantasia". Kein Geringerer als Micky Maus spielt den Zauberlehrling der zu Dukas' gegen Besen und Wasser ankämpft.