Schon als Jugendlicher fand er in Heimat keine gleichstarken Gegner mehr und spielte zu Beginn seiner Karriere eine große Zahl Fernschachpartien .
Beim Turnier um die Schachweltmeisterschaft 1948 belegte er den geteilten 3. bis Platz. Zwischen 1953 und 1962 belegte er bei vier Kandidatenturnieren jeweils 2. Platz. Da er während des 2. Weltkrieges an Turnieren im Großdeutschen Reich teilgenommen hatte galt er in der Sowjetunion - im Gegensatz zu dem linientreuen Michail Botwinnik - als politisch belastet. Ob deswegen auf ihn ausgeübt wurde der seine Ergebnisse diesen Turnieren möglicherweise beeinflusste ist bis heute
Keres galt als Autorität auf dem der Schacheröffnungen und schrieb über vierzig Schachbücher.
Sein Porträt ist auf einer estnischen Banknote abgebildet [1] .