Papst Paul VI. führte das von Vorgänger einberufene Zweite Vatikanische Konzil zu Ende und verwirklichte eine Reihe von diesem Konzil angestoßenen Reformen wie z.B. Liturgiereform . Ferner reformierte er die Kongregation für die Glaubenslehre . Mit seiner Enzyklika Populorum Progressio (1967) und dem apostolischen Schreiben Octogesima Adveniens (1971) leistete er einen wichtigen Beitrag Weiterentwicklung der katholischen Soziallehre. Die apostolischen Schreiben Marialis Cultus (1974) und Evangelii Nuntiandi (1975) nahmen aktuelle theologische Entwicklungen auf waren Ausdruck eines zugleich moderneren und biblischeren der Marienverehrung und der Aufgabe der kirchlichen und Mission. Umstritten ist bis heute die Enzyklika Humanae Vitae in der Paul VI. die Verurteilung Methoden der Empfängnisverhütung aufrecht hielt. Nachdem er die zu einem hohen Prozentsatz frühabtreibende Wirkung "Pille" informiert worden war blieb ihm jedoch ein anderer Ausweg. Die Deutsche Bischofskonferenz relativierte die Enzyklika mit der "Königsteiner Erklärung" welche Ehepaare auf ihr eigenes Gewissen verwies.
Die Reformen Pauls VI. insbesondere die im Anschluß an das Zweite Vatikanische Konzil zur Abspaltung der traditionalistischen Bewegung um den Marcel Lefebvre die bis heute andauert und auch einer kleinen Sekte von Sedisvakantisten .