Er übersiedelt 1904 mit seinen Eltern von Bromberg nach Berlin. Nach der Schule erlernte den Beruf des Metallarbeiters. Von 1903 bis 1906 leistete er seinen Militärdienst bei der Kaiserlichen Marine und fuhr unter anderem auf dem Kleinen Kreuzer “Medusa”. Nach dem Militärdienst arbeitete Wieczorek Busfahrer bei der Allgemeinen Berliner Omnibus-Aktiengesellschaft (ABOAG). dieser Zeit wurde er Mitglied der SPD . Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde er wieder zur Marine einberufen kam als Maat auf einen Minensucher. Während seiner Dienstzeit er mehrmals wegen militärischem Ungehorsam gemaßregelt. Mit Ausbau der deutschen Marineflieger meldete er sich als Flugzeugmechaniker bei der neuen Waffengattung. Wieczorek eine fliegerische Ausbildung und wurde zum Luftschiffhafen Tondern versetzt. Bei einem Flugzeugabsturz schwer verletzt er nach der Genesung zum Flugplatz des in Johannisthal (damals bei Berlin) versetzt. Zusammen seinem langjährigen Freund Fritz Radtke nahm er zu den Arbeitern der Johannisthaler Flugzeugwerke auf organisierte die revolutionäre Arbeit unter den Marinefliegern den Soldaten der Flugzeugmeisterei.
Mit Ausbruch des Matrosenaufstandes und der Revolution unter Karl Liebknecht organisierte Wieczorek mittlerweile Obermaat der Kaiserlichen den bewaffneten Aufstand in Johannisthal. In den des 9. November 1918 übernahmen Rote Matrosen Rote Marineflieger und der illegalen Spartakus -Gruppen den Flugplatz Johannisthal und setzten den und die Offiziere gefangen. An der Spitze Trupps Marineflieger marschierte Wieczoerk danach in Richtung zu einem Treffen mit Karl Liebknecht. Auf Weg dorthin kam es in (Berlin)-Niederschöneweide und Treptow zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit kaisertreuen Truppen die Revolutionäre aber für sich entscheiden konnten dabei größere Mengen Waffen und Munition zu Vermutlich hat Wieczoreck mit seinen Männern an Besetzung des Admiralstabs und des Reichsmarineamtes in teilgenommen. Belege dafür fehlen allerdings. Am Abend 9. November 1918 kam es dann zum von Wieczorek und Radtke mit Liebknecht. Dieser ihn an Heinrich Dorrenbach der bewaffnete Formationen Berlin aufstellen sollte. Von 600 Matrosen die Berliner Marstall versammelt waren wurde am 11. November 1918 der Volksmarinerat von Groß Berlin und Vororten gewählt. Die Matrosen selbst gaben sich Namen Volksmarinedivison und wählten Wieczoreck zu ihrem Kommandeur. dem Versuch konterrevolutionärer Kräfte die Führung der zu übernehmen wurde Paul Wieczorek am 13. 1918 im Berliner Marstall von einem Kapitänleutnant Brettschneider der sich bei den Roten eingeschlichen hatte erschossen.