Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 17. Oktober 2017 

Paul von Hindenburg


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Paul von Hindenburg

Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und Hindenburg (* 2. Oktober 1847 in Posen 2. August 1934 in Neudeck/ Ostpreußen ) war ein deutscher Generalfeldmarschall und zweiter Reichspräsident der Weimarer Republik .

Als Sohn eines preußischen Offiziers wählte er ebenso eine militärische Laufbahn.Von bis 1866 besuchte er nach einem kurzen des Gymnasiums eine Kadettenanstalt in Wahlstatt (Kr. später in Berlin. 1866 nahm er bereits Leutnant am Deutsch-Deutschen Krieg teil. Am Deutsch-Französischen Krieg von 1870 / 71 nahm er als Offizier teil. 1903 wurde er kommandierender General und zog sich 1911 im Alter von 64 Jahren aus Armee zurück.

3 Jahre später bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde er aus dem Ruhestand zurückgeholt zum Oberbefehlshaber der 8. Armee an der Ostfront ernannt. Der Sieg über die russische bei Tannenberg brachte ihm Ruhm und Ehre. Seitdem er von dem Mythos "Sieger von Tannenberg" Im August 1916 übernahm er mit Erich Ludendorff die Oberste Heeresleitung die schnell an Einfluss gewann.

1918 versuchte er die Monarchie zu retten indem er Kaiser Wilhelm II. riet das Land zu verlassen. Durch Zusammenarbeit mit der neuen Regierung versuchte er Unruhen innerhalb der Bevölkerung zu bekämpfen. Mit des Versailler Vertrages im Juli 1919 trat Hindenburg zurück. Vor dem Untersuchungsausschuss Nationalversammlung verbreitete er die " Dolchstoßlegende " wonach das Heer im Felde unbesiegt und von den Novemberrevolutionären durch einen Waffenstillstand "von hinten erdolcht" sei.

Die Rechtsparteien drängten den parteilosen Hindenburg der Reichspräsidentenwahl zu kandidieren. Im April 1925 wurde Hindenburg als Nachfolger Friedrich Eberts zum Reichspräsidenten gewählt. Trotz seiner monarchistischen und der daraus folgenden skeptischen Haltung gegenüber Weimarer Republik versuchte er sein Amt verfassungsgerecht auszuüben.

1930 berief Hindenburg Heinrich Brüning zum Reichskanzler ohne das Parlament zu Damit begann die Zeit der Präsidialkabinette in der jeweilige Kanzler ganz dem Präsidenten nicht Parlament verpflichtet war.

1932 wurde Hindenburg für weitere sieben Jahre seinem Amt bestätigt. Dies ist jedoch nur Umstand zu verdanken dass sich alle demokratischen einschließlich der Sozialdemokraten hinter den überzeugten Monarchisten haben um so Hitler als Reichspräsidenten zu

Am 30. Januar 1933 berief Präsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler . Immer mehr geriet er trotz seiner gegen diese in den Einflussbereich der Nationalsozialisten . Er unterzeichnete die Reichstagsbrandverordnung "Zum Schutz Volk und Staat" welche alle Grundrechte aufhob so der Willkür freien Lauf ließ. Das 24. März 1933 verabschiedete so genannte " Ermächtigungsgesetz " setzte dann die Weimarer Verfassung faktisch außer Kraft und ermöglichte Hitler totale Kontrolle.

Hindenburg starb verwirrt und vom Alter so hielt er den am Vorabend seines in Neudeck eingetroffenen Hitler für den Kaiser und sprach diesen mit "Majestät" an. Nach dem Tod des Reichspräsidenten für Hitler endgültig das letzte Hindernis für nationalsozialistische Diktatur aus dem Weg geräumt.

Am 2. August 1934 starb Hindenburg auf Gut Neudeck Kreis Rosenberg i. Westpr. in der Provinz Ostpreußen wo er eigentlich auch begraben werden Hitler organisierte allerdings eine Beerdigung im Denkmal Schlacht bei Tannenberg . Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Sarg und der seiner Frau von den um sie vor den anrückenden Russen zu nach Marburg verbracht wo sie in der Elisabethkirche bedeutenden Bauwerk der Frühgotik in deren Nordturmkapelle heute noch liegen. werden allerdings nach einer Entscheidung des Kirchenvorstands mehr beleuchtet.

Paul von Hindenburg ist außerdem Ehrenbürger der Städte Berlin Frankfurt am Main Hamburg Kassel Karlsruhe Lübeck Nürnberg und Zwickau

Vorgänger:
Friedrich Ebert
Reichspräsident Nachfolger:
Adolf Hitler

Weblinks



Siehe auch:



Bücher zum Thema Paul von Hindenburg

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Paul_von_Hindenburg.html">Paul von Hindenburg </a>