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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 23. Mai 2013 

Pawlowscher Hund


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Die Bezeichnung Pawlowscher Hund bezieht sich auf das erste empirische Experiment des russischen Forschers Iwan Pawlow zum Nachweis der klassischen Konditionierung .

Pawlow hatte durch Zufall beobachtet dass Zwingerhunden schon die Schritte des Besitzers Speichelfluss auslösten obwohl noch gar kein Futter Sicht war. Er schloss daraus dass das der Schritte dem regelmäßig die Fütterung folgte die Hunde mit Fressen verbunden war. Er ein entsprechendes Experiment mit Hunden. Auf die von Futter einem natürlichen Reiz folgt Speichelfluss das Ertönen eines Glockentons nicht. Wenn aber Glockenton wiederholt in engem zeitlichen Zusammenhang mit Anbieten von Futter erklingt reagieren die Hunde auf den Ton allein mit Speichelfluss. Dieses bezeichnete Pawlow als klassische Konditionierung.

Das Futter ist ein natürlicher unkonditionierter Der Glockenton ist durch den Prozess der zum konditionierten Reiz geworden. Pawlow nahm als dafür sehr einfache Prozesse im Sinne einer Verknüpfung der zwei Reize an. Über komplizierte Prozesse machte er sich dabei keine Gedanken es sich bei den von ihm untersuchten Reaktionen wie dem Speichelfluss um Reflexe handelte.

Für seine Arbeiten zur Konditionierung erhielt Petrovitch Pawlow 1904 den Nobelpreis für Medizin .




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