den Pihkvajärv (dt.: "Pleskauer See" nach der an Südostufer gelegenen Stadt Pskow russisch: Псковское озеро in wissenschaftlicher Transliteration Psovskoe ozero ) mit 710 km² im Süden der ganz auf russischem Gebiet liegt.
Der See erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung 143 km und ist bis zu 50 breit. Zusammen mit der Narva seinem Abfluss zur Ostsee bildet er fast die gesamte östliche Estlands zur Russischen Föderation und ist damit seit dem 1. Mai 2004 auch Teil der Außengrenze der Europäischen Union . Von der Gesamtfläche befinden sich 1.570 (44%) auf estnischem Territorium der Rest gehört Russland. Er hat über dreißig meist kleinere aber mit der Narva nur einen einzigen
Der Peipussee ist durchschnittlich nur 8 tief; die tiefste Stelle befindet sich mit 15 m im Pihkvajärv. Dank der geringen erwärmt er sich im Sommer auf bis 22°C. Der Peipussee ist daher als Badesee beliebt insbesondere an dem von weiten Sanddünen Wäldern gesäumten nördlichen Uferabschnitt zwischen den Orten und Vasknarva. Außer am leicht zugänglichen Nordufer der See kaum touristisch genutzt.
Im Winter friert der See meist (maximale Eisdicke: 50-60 cm im März). Die im Frühling bewirkt einen Anstieg des Wasserspiegels bis zu 1 m bzw. eine Vergrößerung Oberfläche um bis zu 780 km² mit Überschwemmungen an der sehr dünn besiedelten Uferzone.
Der See ist äußerst fischreich; die jährliche Fangmenge beträgt 10.000 t.