Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Peisistratos (* um 607 v. Chr. ; † 528 v. Chr. lat. Pisistratus ) war ein antiker griechischer Politiker der durch einen bewaffneteten Staatsstreich Tyrann von Athen wurde.
Peisistratos Sohn des Hippokrates (nicht der Arzt ) war ein Freund von Solon dem großen athenischen Reformer. Er ging die attische Armee und kämpfte wie es heißt bei der Eroberung von Salamis .
Nachdem Solon Athen verlassen hatte ( 565 v. Chr. ) trat Peisistratos seine Nachfolge als Führer Partei an die damals die Leute des Berglandes vertraten - zumeist Kleinbauern und Tagelöhner. 560 v. Chr. stürmte er mit einem Trupp von Anhängern die Akropolis und ließ sich zum Tyrannen ausrufen. Er konnte sich allerdings nicht halten denn nur kurz darauf wurde er Lykurgus und Megakles die die Küstenpartei vertraten seinem Amt verjagt.
Doch nur kurz darauf wandte sich Glück wieder dem geschassten Peisistratos zu als sich im Streit von Lykurg trennte und sich Peisistratos unter der dass dieser seine Tochter heiraten würde anschloss. willigte ein und die beiden organisierten folgenden 559 v. Chr. fuhr Peisistratos auf einem Wagen durch Neben ihm befand sich eine als Athene verkleidete Frau. Megakles überzeugte die verblüfften dass es sich hierbei wirklich um die der Stadt handelte. Die Athener sahen dies Zeichen an und hievten Peisistratos wieder ins
Doch auch diesesmal sollte Peisistratos diese nicht lange innehaben. Megakles war nach einiger verärgert dass Peisistratos sich weigerte Kinder mit Tochter zu zeugen. Darum schloss er sich Lykurgus an und verjagte Peisistratos erneut. Dieser sich in Euböa nieder und verdiente ein Vermögen im Zehn Jahre später hob der mittlerweiche äußerst gewordene Peisistratos Truppen aus und stürmte mit des Lygdamos von Naxos Athen. Zum dritten ließ er sich zum Tyrannen ausrufen aber konnte er sich gegenüber seinen Gegnern durchsetzen herrschte 18 Jahre bis zu seinem Tod.
Nachdem er Lygdamos mit dem Tyrannenamt Naxos entlohnt hatte und er sich gegen Opposition mehr stellen musste brach unter Peisistratos im Großen und Ganzen glückliche Zeit an: sicherte sich die Unterstützung der Kleinbauern durch Neuverteilung der Ländereien zu deren Gunsten und die demokratischen Strukturen seines Freundes und Lehrmeisters Solon aufrecht unterhielt aber auch eine respektable und sorgte dafür dass nur Vertraute und in höhere Ämter aufsteigen konnten. Peisistratos war religiös und unterstützte massiv die Verehrung von Athene und Dionysos . Außerdem war er den bildenden Künsten zugetan und griff den Künstlern bei mancherlei unter die Arme. Vor allem aber florierte attische Wirtschaft unter seiner Herrschaft da er Geschäft unter anderem mit der Einführung des (um 550 v. Chr. ) und der Unterstützung großangelegter Feiern ankurbelte.
Nach Peisistratos' Tod folgte ihm sein Hippias nach. Da dieser desöfteren zusammen mit Bruder Hipparch erwähnt wird dürfte es sich hier um eine Art Doppelherrschaft gehandelt haben.