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Peloponnesischer Krieg


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Der Peloponnesische Krieg zwischen Athen und dem peloponnesischen Bund an dessen Spitze Sparta stand begann im Jahre 431 v. Chr. und dauerte mit einigen Waffenstillständen 27 bis 404 v. Chr. Der griechische Historiker Thukydides gibt in seiner "Geschichte des peloponnesischen eine ausführliche zeitgenössische Darstellung der Ursachen und des Kriegs und des Kriegsverlaufs.

Dabei wird der begrenzte Konflikt zwischen und Sparta zwischen 460 und 446 v. Chr. Vorstufe zum "großen Krieg" gesehen (so genannter Pelop. Krieg).

Während sich Athen nach den Perserkriegen mit dem attischen Seebund eine Vormachtstellung im Raum des Ägäischen Meers verschaffte schloss Sparta mit einer Reihe von Landmächten den peloponnesischen Bund . Athen schützte sich gegen diese Bedrohung den sog. "Langen Mauern" . Durch Auseinandersetzungen bezüglich des Handels mit mit Sparta verbündeten Stadt Megara provozierten die 431 v. Chr. die Kriegserklärung der Spartaner. Athen besaß Sparta ein schwaches Landheer aber eine starke Die von Perikles erdachte Strategie war also einerseits sich auf eine Auseinandersetzung zu Lande einzulassen und Bevölkerung Attikas hinter den "Langen Mauern" zu schützen aber mit der starken Flotte die Küstenstädte Peloponnes anzugreifen und mit einer Blockierung der Sparta langsam zu zermürben. Sparta dagegen fiel seinem starken Landheer in Attikas ein und belagerte Athen. Athen tatsächlich war angesichts der starken Befestigung unmöglich und Spartas Taktik lief damit auf eine Zermürbungstrategie Im belagerten Athen brach 430 v. Chr. eine Seuche (die sog. Pest ) aus der ein Großteil der Bevölkerung Opfer fiel - darunter auch Perikles im Jahr 429 v. Chr. .

Alkibiades und der Sizilienfeldzug:

Alkibiades ein reicher Adeliger gewann in der Erholungszeit nach den Auseinandersetzungen mit Sparta Einfluss die Volksversammlung und begeisterte die Athener für gefährlichen Plan den Sizilienfeldzug. Ziel war sowohl Getreide der Insel als auch Pläne für Ausdehnung des athenischen Einflussgebiets. Schließlich zog eine von 136 Kriegsschiffen mit 25 000 Mann Besatzung und Hopliten nach Sizilien . Alkibiades wurde von den Athenern abgesetzt und zum Gegner Sparta über was der Anfang Katastrophe für Athen war. Athen belagerte zunächst Syrakus konnte die Belagerung aber nicht lückenlos Schließlich wurden die Athener zum Rückzug gezwungen. Großteil der Truppen geriet in Gefangenschaft wo meisten von ihnen starben ( 421 v. Chr. ). Athen hatte seine Kräfte bei weitem die so genannte sizilische Expedition war in einer Katastrophe für Athen

Das Ende des Krieges:

Nach der Katastrophe des Sizilienfeldzugs sollte Athen nie wieder wirklich erholen. Sparta war endgültig in der Offensive und setzte sich Dekeleia in Attika fest von wo es Raubzüge in attische Territorium unternahm. Es kam sogar zu Verfassungsumsturz in Athen der aber bald rückgängig wurde. Hinzu kam dass sich Athen mit Persien überwarf und dieses von nun an aller Macht Sparta unterstützte. In der letzten Phase des dem so genannten dekeleisch-ionischen Krieg gewann Athen zwar die Schlacht bei Arginusen (einer Inselgruppe in der Ägäis ) im Jahre 406 v. Chr. Doch Niederlage bei Aigospotamoi ein Jahr später besiegelte das Schicksal Es verfügte nun über keine intakte Flotte während die Spartaner unter ihrem General Lysander Meer beherrschten. Die Stadt wurde eingekesselt und ausgehungert im Frühsommer 404 v. Chr. kapitulieren. Die politische Macht Athens war dahin kulturell jedoch blieb die Stadt noch führend bis sie schließlich in der Spätantike in der Bedeutungslosigkeit verschwand.

Literatur:

Quellen:

  • Thukydides: Geschichte des Peloponnesischen Krieges hrsg. von H. Vrestska und W. (Reclam) Stuttgart 2000 ISBN 3-150-01808-0

Sekundärliteratur:

  • Donald Kagan The Peloponnesian War New York 2003. Aktuellstes Werk.
  • Geschichte der Antike. Ein Studienbuch hrsg. von H.-J. Gehrke und H. Stuttgart 2000 S. 120 ff.



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