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Pelton-Turbine


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Zeichnung einer Pelton-Turbine mit einer Leistung von kW und einer Drehzahl von 600 Umdrehungen Minute

Die Pelton-Turbine wurde im Jahr 1880 von dem amerikanischen Ingenieur Lester Pelton und ist eine so genannte Freistrahlturbine.

Dieser Turbinentyp nutzt die Bewegungsenergie ( kinetische Energie ) des Wassers ähnlich wie das oberschlächtige

Pelton nutzte für die Konstruktion seiner das von dem deutschen Arzt und Physiker Andreas von Segner wieder entdeckte Reaktionsprinzip welcher basierend im Jahre 1750 das erste Reaktionswasserrad (Segnersches Wasserrad) gebaut

Bei der Pelton-Turbine strömt das Wasser hohem Druck und sehr hoher Geschwindigkeit aus einer mehreren Düsen auf die Schaufeln des Laufrades . Jedes der bis zu 40 Schaufelblätter in zwei Halbschaufeln geteilt so genannte Becher. der Mitte dieser Halbschaufeln trifft der Wasserstrahl den Düsen tangential auf. Bei einer Fallhöhe 1000 Metern kann der Wasserstrahl dabei eine Geschwindigkeit von nahezu 500 km/h erreichen. Die verbraucht je nach Bauart und Fallhöhe zwischen und 8000 Liter Wasser pro Sekunde. Sie eine sehr hohe Drehzahl: bis 3000 Umdrehungen Minute. Ihr Wirkungsgrad liegt zwischen 85% und 90% wobei auch wenn sie nicht unter Volllast läuft gute Leistungen erbringt.

Sie wird in Wasserkraftwerken mit sehr Fallhöhen (bis 2000 m) bei vergleichsweise geringen eingesetzt.

Aufgrund ihrer Charakteristika ist die Pelton-Turbine für Speicher- Wasserkraftwerke im Hochgebirge.


Vergleiche auch Pumpspeicherkraftwerke



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