Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Pentium ist ein Markenname der Firma Intel . Er wird von einer Vielzahl verschiedener Mikroprozessoren auf Basis der x86 -/ IA-32 -Architektur getragen. Für das Niedrigpreissegment wurde der Celeron kreiert. Bei Celeron Mikroprozessoren handelt es um leistungs- und funktionsreduzierte Pentium-Modelle.
Der Pentium ist der Nachfolger der i486 Prozessor Baureihe. Ursprünglich sollte er das seines Vorgängers fortsetzten und auf den Namen bzw. 80586 hören. Man kam jedoch davon da sich Zahlen nach US -amerikanischem Recht nicht warenrechtlich schützen lassen. Der Pentium bedeutet im Griechischen "der Fünfte" und steht somit für fünften Prozessor in Intels x86 -Familie.
Der Pentium nutzt als erster x86-Prozessor superskalare Architektur. Sie ist in Form von Integer - Pipelines und einer Fließkomma -Pipeline implementiert wodurch der Prozessor mehr als Operation pro Takt ausführen kann. Der externe zum Hauptspeicher wurde auf 64 Bit verdoppelt. Die Strukturbreite betrug anfangs 0 bei späteren Modellen 0 35µm. Hierdurch konnte Anzahl der Transistoren von 1 2 Millionen beim i486 3 1 Millionen gesteigert werden.
Die ersten Pentium-Modelle (P5) für den 4 besaßen Taktfrequenzen von 60 und 66 Später gab es weitere Versionen (P54C) für Sockel 5 und Sockel 7 mit 75 200 MHz.
Am 30. Oktober 1994 berichtete Professor Thomas Nicely vom Lynchburg über einen Fehler in der Fließkommaeinheit (engl. Floating Point Unit FPU ) des Pentium-Prozessors. Bestimmte Divisionsoperationen lieferten ein das um einen sehr kleinen Faktor vom Ergebnis abwich. Dies wurde bald von verschiedenen im Internet bestätigt und wurde als FDIV-Bug des Pentiums bekannt (FDIV ist der für eine Fließkommadivision auf x86 -kompatiblen Prozessoren). Es wurden Beispiele für Divisionen bei denen das Ergebnis um bis zu ppm abwich.
Intel dementierte zunächst dass überhaupt ein in der FPU des Pentium existiere. Später man dazu über zu behaupten dass das nicht ernst war und die meisten Kunden betroffen seien; Wenn man beweisen konnte dass trotzdem Schwierigkeiten hatte würde Intel den Prozessor Die Folge dieser merkwürdigen PR-Arbeit war ein Aufschrei vor allem in diversen Computer-Zeitschriften. Intels wie z.B. IBM heizten die negative Stimmung gegen Intel den Eindruck machten als ob sie irgendetwas wollten weiter an. Getrieben durch die öffentliche begann Intel unter hohen Kosten die bislang Rückruf-Aktion der PC-Geschichte.
Alle Pentium-Prozessoren mit mehr als 60 Takt sind neu genug um den Fehler mehr zu haben und selbst unter den Modellen sind nur bestimmte Revisionen betroffen (A80501-60 und SX835). Inzwischen wurden Mittel und Wege um den FDIV-Bug auch softwaremäßig zu umgehen man ein Programm so kompiliert dass die FDIV-Instruktionen vermieden werden.