Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 7. August 2020 

Penzberger Mordnacht


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Als Penzberger Mordnacht werden die Ereignisse bezeichnet die sich 28. April 1945 in Penzberg abspielten.

Inhaltsverzeichnis

Geschehnisse

Am Morgen dieses Tages war der für Bayern als beendet gemeldet und die die Nationalsozialisten abgesetzten Bürgermeister aufgefordert worden ihre Positionen einzunehmen. In Penzberg verhinderte der Ex-Bürgermeister Hans daraufhin die Sprengung des Bergwerkes befreite die in den nahgelegenen Lagern und setzte den ab. Während die demokratische Regierung die vor 1933 in der Gemeinde regiert hatte versuchte neu zu konstituieren umstellte das Werferregiment 22 Rathaus. Nach durch den Münchner Gauleiter erteilter Erlaubnis ließ der Befehlshaber des Rummer und seine Kollegen gegen 18 Uhr

Eine Einheit des sogenannten " Werwolf Oberbayern" angeführt durch den bekannten fanatischen Hans Zöberlein stieß danach zu dem Werferregiment. der folgenden "Strafaktion" ermordete diese Einheit als Standgericht' weitere acht Menschen die als Widerständler darunter eine schwangere Frau.

Opfer

Insgesamt starben in der Penzberger Mordnacht Menschen das ungeborene Kind nicht mitgerechnet:

  • Michael Badlehner (erschossen)
  • Gottlieb Belohlawek (erhängt)
  • Franz Biersack (erhängt)
  • Michael Boos (erschossen)
  • Johann Dreher (erschossen)
  • Agathe Fleissner (erhängt)
  • Franz Xaver Fleissner (erhängt)
  • Albert Grauvogel (erhängt)
  • Rupert Höck (erschossen)
  • Josef Kastl (erschossen)
  • Ludwig März (erschossen)
  • Hans Rummer (erschossen)
  • Paul Schwertl (erschossen)
  • Johann Summerdinger (erhängt)
  • Johann Zenk (erhängt)
  • Therese Zenk (erhängt)

Prozess

Der Prozess gegen die Mörder von begann am 14. Juni 1948. Er wurde Penzberger Kameradschaftshaus geführt und dauerte etwa zwei Es wurden angeklagt und verurteilt:

  • Oberstleutnant Berthold Ohm Kommandant des Werferregiments zu 15 Jahren Zuchthaus;
  • Hans Bauernfeind Chef des "Fliegenden Standgerichts" Werwolf-Einheit zum Tode;
  • Hans Zöberlein Chef der Werwolf-Einheit zum
  • Martin Rebhahn Mitglied des Werwolfs zu Zuchthaus;
  • Ferdinand Zila Mitglied des Werwolfs zu Jahren Zuchthaus;
  • Felix Achtelik Mitglied des Werwolfs zu Zuchthaus.

Freigesprochen wurden:

  • Hauptmann Kurt Bentrott Abteilungskommandeur im Werferregiment und
  • Fritz Rethage dort Batteriechef.

Die Todesstrafen wurden beim Übergang zum der neuen Bundesrepublik Deutschland in lebenslängliche Freiheitsstrafen umgewandelt. Ohm und kamen 1956 bzw. 1950 durch vorzeitige Begnadigungen frei. Zöberlein wurde 1958 aus gesundheitlichen Gründen entlassen.

Gedenken

Im Penzberg gibt es eine Gedenkstätte die Opfer; eine Dauerausstellung über die Mordnacht sich im Stadtmuseum. Jedes Jahr findet am April eine Gedenkfeier statt alle fünf Jahre 2000 ) eine größere Gedenkveranstaltung.



Bücher zum Thema Penzberger Mordnacht

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Penzberger_Mordnacht.html">Penzberger Mordnacht </a>