Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Pergamonmuseum ist Teil des Museumsensembles auf der Museumsinsel . Es wurde zwischen 1910 und 1930 nach Plänen von Alfred Messel und Ludwig Hoffmann erbaut. Außerdem waren Architekten Wilhelm Wille Walter Andrae und German an dem Projekt beteiligt. Heute beherbergt es Antikensammlung das Vorderasiatische Museum und das Museum Islamische Kunst. Etwa 850.000 Gäste besuchen das jährlich. Der Name stammt von der Hauptsehenswürdigkeit Museums dem Pergamonaltar wurde dem Gesamtbau aber 1958 verliehen. Bis dahin hieß er im nur "Museumsneubau".
Schon zum Zeitpunkt der Eröffnung des (heute Bodemuseum ) auf der Museumsinsel war klar daß Platz dort nicht für die neu hinzugekommenen ausreichen würde. Insbesondere die bei den Ausgrabungen Babylon Uruk Assur Milet Priene und Ägypten Monumentalobjekte konnten dort nicht adäquat gezeigt werden. diesem Grund gab schon 1907 Planungen von Wilhelm von Bode dem Direktor des Kaiser-Friedrich-Museums für einen in direkter Nachbarschaft. In diesem sollten neben antiken Architekturen im Nordflügel die deutsche Kunst Nachantike im Deutschen Museum und im Südflügel Vorderasiatische Abteilung und (seit 1927 geplant) die Islamische Kunst-Abteilung unterkommen.
Seit 1907 plante Alfred Messel den Dreiflügelbau. Da er 1909 starb übernahm sein engster Freund der Baustadtrat Ludwig Hoffmann die Ausführung des Baues. 1910 begannen die Bauarbeiten die durch den Ersten Weltkrieg die Revolution 1918 und die Inflation 1922 / 1923 verzögert wurde. Erst 1930 konnte der Bau der Dreiflügelanlage im abgeschlossen und die vier Museen darin eröffnet
Während der Luftangriffe auf Berlin wurde Pergamonmuseum schwer getroffen; viele Ausstellungsstücke wurden an Orte ausgelagert die Monumentalstücke wurden zum Teil 1945 sicherten Kunstschutzoffiziere der Roten Armee alle beweglichen Bestände im Ostteil Berlins ein großes Siegesmuseum Stalins . Erst 1958 wurden die meisten Bestände an die DDR zurückgegeben. Jedoch befinden sich immer noch Teile der Sammlungen völkerrechtswidrig in den Depots Museen von Moskau (Puschkin-Museum) und St. Petersburg Eremitage ). Die Rückkehr dieser Bestände (darunter der Schliemann-Schatz) ist 1990 zwischen der Bundesrepublik und Russland vertraglich festgelegt worden wurde jedoch bisher das russische Parlament die Duma und durch in Moskau und St. Petersburg verhindert.
Die Antikensammlung geht auf die brandenburgischen Kurfürsten zurück die Objekte des klassischen Altertums mit dem Kauf der Sammlung eines römischen 1698 wurde die eigentliche Antikensammlung begründet. Erstmalig Öffentlichkeit zugänglich wurde die Sammlung zum Teil der Eröffnung des Alten Museums 1830 . Bedeutende Teile der Sammlung wurden durch archäologischen Grabungen in Olympia Samos Pergamon Milet Priene und Didyma ergänzt.
In der Antikensammlung ist an zwei untergebracht. Nur ein Teil der Antikensammlung findet im Pergamonmuseum der andere im Hauptgeschoß des Museums.
Detail des Pergamonaltars
Die Sammlung zeigt Kunstwerke der griechischen römischen Antike: Baukunst Plastiken Inschriften Mosaiken Bronzen Schmuck.
Die beiden Hauptanziehungspunkte sind der Pergamonaltar aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. dessen Skultpurenfries beeindruckend den Kampf der mit den Giganten darstellt sowie das Markttor Milet aus römischer Zeit.
Mit der Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auch die Antikensammlung geteilt 1959 wurde das Pergamonmuseum in Ost-Berlin wiedereröffnet in West-Berlin befindlichen Bestände wurden bis 1995 im Schloß Charlottenburg ausgestellt.
Mit der Eröffnung des Bode-Museums 1904 wurde eine Abteilung für islamische Kunst die mit der Eröffnung des Pergamonmuseums 1930 als eigenes Museum in das neue ausgelagert wurde.
Neben Kunstwerken aus dem 8. bis ins 19. Jahrhundert islamischer Völker zwischen Spanien und Indien der Hauptanziehungspunkt die Mschatta-Fassade die von einem Wüstenschloss stammte und durch den Osmanischen Sultan Abdülhamid II. an den Kaiser Wilhelm II. geschenkt Noch heute befinden sich Teile der für Bau der Bagdad-Bahn abgerissenen Schlosses auf dem des Flughafens von Amman / Jordanien.
Im Vorderasiatischen Museum werden Exponate aus Grabungen deutscher Wissenschaftler u.a. der Deutschen Orient-Gesellschaft gezeigt die im Bereich der sumerischen babylonischen und assyrischen Hochkulturen ausgegraben wurden. Dazu viele monumentale Baudenkmäler Reliefs und auch kleinere Schmuck- und Gebrauchsgegenstände.
Besonderer Anziehungspunkt ist das babylonsiche Ischtar-Tor ein Teil der davor gelegenen Prozessionsstraße die Thronsaalfassade Nebukadnezar II. .
Im Rahmen des Masterplans Berliner Museumsinsel das Pergamonmuseum zu einem Zentrum des Ensembles werden da es attraktiv an das Neue das Bodemuseum die Alte Nationalgalerie und das neue Eingangsbauwerk angebunden werden
Im Jahr 2000 wurde für die Umbauarbeiten ein Architektenwettbewerb den der Kölner Architekt Oswald Matthias Ungers Nach seinen Plänen soll der Bau saniert Wegen der schweren Eingriffe die Ungers in weitgehend seit 1930 unverändert erhaltene Originalsubstanz des Pergamonmuseums plant die Pläne von Ungers sehr umstritten. Das Zugangsgebäude im Ehrenhof aus den 1980er Jahren soll durch einen abstrahierten Portikus werden und der bislang nach Süden offene durch einen vierten aufgeständerten Flügel geschlossen werden.
Detail des Ischtar-Tors
Die Verbindung zu den anderen Museumsbauten über eine weitgehend in den Sockelgeschossen verlaufende Archäologische Promenade erfolgen. Auch diese ist wegen der und des pädagogischen Konzepts sehr umstritten. Der der Sanierung ist für 2005 vorgesehen und soll bis 2010 abgeschlossen werden. Die Finanzierung ist derzeit gesichert.