Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Perlboot



Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Perlboote

Nautilus

Systematik
Stamm : Weichtiere (Mollusca)
Klasse : Kopffüßer (Cephalopoda)
Ordnung : Nautiliden (Nautilida)
Familie : Perlboote (Nautilidae)
Gattungen : Perlboote ( Nautilus und Allonautilus )
Arten (Auswahl)
  • Nautilus belauensis
  • Nautilus macromphalus
  • Nautilus pompilius
  • Nautilus repertus
  • Nautilus stenomphalus
  • Allonautilus scrobiculatus

Die Gruppe der Perlboote ( Nautilus spec. ) fasst die letzten sechs Vertreter der zusammen einem Taxon das fossil in einer ungeheuren Artenfülle nachgewiesen ist. Nautiloiden gehören zu den Kopffüßern und stellen hier die ursprünglichsten Formen Die ersten Nautliloiden tauchten gegen Ende des Kambrium also vor etwa 500 Millionen Jahren Es wird davon ausgegangen dass die heutigen alle eine einzige Stammart gemeinsam haben die Massenaussterben der Nautiloiden überlebt hat.

Die Perlboote unterschieden sich von den heute lebenden Kopffüßern durch eine Reihe von die jedoch größtenteils als ursprüngliche Merkmale also der Stammart aller Kopffüßer angesehen werden.

Das auffallendste Merkmal ist die aufgerollte Schale deren Innenraum gekammert ist. Zentral durch Kammern führt ein so genannter Sipho der Kammern mit Gas versorgt und so eine des Auftriebs ermöglicht. Das Tier selbst "bewohnt" immer die letzte Kammer die zugleich auch die ist. Durch die Schale ist eine schnelle ausgeschlossen entsprechend bewegen sich Perlboote immer in wippenden Art mit weniger als 2 Metern Sekunde fort.

Perlboote besitzen weit mehr Tentakeln oder als alle anderen Kopffüßer. Dies können bis 90 Stück sein sie sind kranzförmig am befestigt und umstehen die Mundöffnung. Darüber besitzen Tiere eine so genannte Kopfkappe mit der das Gehäuse verschließen können.

Die großen Augen der Perlboote liegen unter der Kopfkappe. Anders als bei den rezenten Kopffüßern handelt es sich hierbei nicht Linsenaugen sondern um Lochkameraaugen die durch ein Loch mit dem äußeren Wasser direkt verbunden Die Mantelhöhle mit den vier Kiemen (deshalb werden die Nautiloiden auch als bezeichnet) und den Ausführgängen der Nieren und des Geschlechtstraktes liegt unterhalb des

Die rezenten Nautilus-Arten leben alle im Pazifik und in einigen Bereichen des Indischen Ozeans ausschließlich im tropischen Bereich und vor am Hang von Riffen . Normalerweise halten sich die Tiere in von etwa 400 Metern auf können bis zu 600 Meter tauchen sie kommen jedoch nachts auch bis eine Tiefe von 100 Metern herauf. Sie sich vor allem von Krebsen .

Die Nautilus-Arten werden als die letzten einer ehemals sehr erfolgreichen Gruppe häufig als Lebende Fossilien bezeichnet ein irreführender Begriff da natürlich die heutigen Perlboote eine Reihe von Veränderungen ihrer eigenen Evolution durchmachen mussten. Allerdings belegen Funde aus Eozän dass es sehr ähnliche Tiere die gleichen Artengruppe zugeschlagen werden bereits vor 38 Jahren gab andere gehen von den ersten zum Ende der Kreide vor etwa 60 Millionen Jahren aus.

Das weitere Überleben der Arten ist allem durch die Schale gefährdet die ein Souvenir und Sammlerstück darstellt. Aus diesem Grund jährlich tausende der Perlboote gefangen und getötet. ihre Vermehrung ist allerdings kaum etwas bekannt sicher nur dass sie sehr langsam vonstatten geht dies ein Unterschied zu den anderen rezenten

Die Perlboot-Arten

Wie bereits erwähnt existieren nur sechs Arten der Perlboote einige weitere sind fossil Die rezenten Arten sind:

Nautilus belauensis
Nautilus macromphalus
Nautilus pompilius
Nautilus repertus
Nautilus stenomphalus

Allonautilus scrobiculatus

Die letzte Art wurde 1997 aufgrund morphologischer Unterschiede (Weite des Nabels und Form des Querschnittes) als eigene von Ward und Saunders beschrieben.




Bücher zum Thema Perlboot

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Perlboot.html">Perlboot </a>