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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Persönlichkeitsstörung


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Inhaltsverzeichnis

Definition

Personen mit Persönlichkeitsstörungen zeigen anhaltende und kaum veränderliche Verhaltensmuster starre Reaktionen auf unterschiedliche Lebenslagen bewirken. Sie sich von der Mehrheit der Bevölkerung durch Abweichungen im Bereich Wahrnehmung Denken Fühlen und in Beziehungen zu anderen. ist die persönliche und soziale Funktions- und oft gestört.

Eine Persönlichkeitsstörung liegt nur vor wenn viele dieser Merkmale zutreffen und die Störung besteht.

Eine Persönlichkeitsstörung beginnt bereits im Kindesalter in der Pubertät und dauert bis ins Erwachsenenalter an. unterscheiden ist sie von einer Persönlichkeitsänderung die erst im Erwachsenenalter erworben wird nach einer extremen Belastungssituation.

Persönlichkeitsstörungen werden entsprechend ihrem auffallendsten Merkmal Dabei können aber durchaus Überschneidungen vorkommen.

Ursachen

Über die Ursachen und die Entstehung Persönlichkeitsstörungen herrscht derzeit keine einheitliche Vorstellung. Es auch kein Konsens darüber was als Persönlichkeitsmerkmal klassifizieren ist und ab wann die Kriterien Störung erfüllt sind. Sowohl der Begriff "Persönlichkeit" auch deren Störungen werden als Ergebnis komplizierter aus Umwelt- und Anlagefaktoren gesehen.

Einteilung

Die Einteilung von Persönlichkeitsstörungen kann nach Vorgaben geschehen z.B. historische Typologien ICD-10 DSM-IV .

Im Folgenden einige Einteilungen nach ICD-10 .

Paranoide Persönlichkeitsstörung

Die paranoide Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.0) ist von tiefem Misstrauen Streitsucht dauerndem Groll starker ständiger Annahme von Verschwörungen um Ereignisse zu Handlungen und Äußerungen anderer Personen werden häufig feindlich oder verächtlich missgedeutet.

Schizoide Persönlichkeitsstörung

Kennzeichen der schizoiden Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.1) emotionale Kälte Distanziertheit Einzelgängertum Mangel an und Wunsch nach Beziehungen Gleichgültigkeit flacher Affektivität und Erkennen und Befolgen gesellschaftlicher Regeln.

Dissoziale Persönlichkeitsstörung

Für die dissoziale Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.2) sind eine niedrige Schwelle für aggressives und Verhalten sehr geringe Frustrationstoleranz Verantwortungslosigkeit und Missachtung Normen Regeln und Verpflichtungen ein fehlendes Schuldbewusstsein Lernen aus Erfahrung oder Bestrafung mangelndes Einfühlen andere. Beziehungen werden eingegangen jedoch nicht aufrechterhalten. sind Dissoziale auch erhöht reizbar. Aus diesen neigen Patienten mit dissozialer Persönlichkeitsstörung zu Gewalttaten Kriminalität und Drogen- bzw. Alkoholmissbrauch .

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung

Die wesentlichen Merkmale der emotional instabilen (ICD-10: F60.3) sind impulsives Handeln ohne Rücksicht die Konsequenzen ständig wechselnde Stimmungslagen Unfähigkeit zur heftige Zornesausbrüche mit teilweise gewalttätigem Verhalten und Impulskontrolle. Als eine Unterform gilt die Borderline-Persönlichkeitsstörung .

Histrionische Persönlichkeitsstörung

Kennzeichnend für die histrionische Persönlichkeitsstörung (ICD-10: sind Übertreibung theatralisches Verhalten Tendenz zur Dramatisierung labile Stimmungslage leichte Beeinflussbarkeit dauerndes Verlangen nach und der Wunsch stets im Mittelpunkt der zu stehen erhöhte Kränkbarkeit sowie einem übermäßigen an körperlicher Attraktivität.

Anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung

Typische Wesenzüge der anankastischen Persönlichkeitsstörung (ICD-10: sind Rigidität Perfektionismus Pedanterie Übervorsichtigkeit Vernachlässigung von Vergnügen zwischenmenschlichen Beziehungen zugunsten unverhältnismäßiger Leistungsbezogenheit und übermäßigem von Konventionen.

Ängstliche Persönlichkeitsstörung

Die ängstliche Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.6) ist durch übermäßige Sorge bis hin zur Überzeugung zu werden unattraktiv oder minderwertig zu sein. sind eine andauernde Angespanntheit und Besorgtsein der ist wegen des starken Bedürfnisses nach Sicherheit Eingeschränkunegn unterworfern. Teilweise sind Ängstliche überempfindlich gegenüber oder Kritik.

Abhängige Persönlichkeitsstörung

Die abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.7) ist durch mangelnde Fähigkeit zu eigenen Entscheidungen ständiges an die Hilfe anderer Abhängigkeit von und Nachgiebigkeit gegenüber anderen Angst nicht für sich sorgen zu können und der Angst von nahestehenden Person verlassen zu werden und hilflos sein.

Narzisstische Persönlichkeitsstörung

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung (nach DSM-IV ) zeichnet sich aus durch mangelndes Selbstbewusstsein und Ablehnung der eigenen Person nach sowie wechselnd übertriebenem und mangelndem Selbstbewusstsein nach

Behandlung

Die Behandlung von Persönlichkeitsstörungen erfolgt in Linie mittels psychotherapeutischer Verfahren am häufigsten mit psychoanalytischer interpersoneller (nach Lorna S. Benjamin) kognitiver Aaron T. Beck ) und verhaltenstherapeutischer Ausrichtung.

Literatur

Vierteljahresschrift (jeweils themengebundene Hefte) "Persönlichkeitsstörungen - und Therapie (PTT)". Schattauer-Verlag. Herausgeber: O.F. Kernberg Buchheim B. Dulz (federführend) J. Eckert S.O. H.P. Kapfhammer U. Sachsse H. Saß M.

Weblinks

Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen e.V.




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