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Perser (Volk)


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Die Perser sind ein iranisches Volk. Erstmals werden von den Assyrern in ihren Inschriften um 800 v. erwähnt wo sie in die nordöstlichen Teil eindrangen. Ihr Ursprung wird in der Nähe Kasachstan vermutet. Nach ihrem Seßhaftwerden eroberten sie Reich von Elam und lösten das medische Reich um v. Chr ab. Sie entwickelten sich zu der bedeutendsten Zivilisationen in Vorderasien . Nach ihrer Niederlage gegen die Makedonen und Griechen unter Alexander dem Großen wurden sie hellenisiert behielten aber ihren großen kulturellen Einfluss Jahrhunderte hinweg (siehe auch Sassaniden ).
Ein Großteil der Perser auch Farsen genannt sprechen das Neupersische ( Farsi ) was eine mit vielen arabischen Wörten und in arabischer Schrift geschriebene Form des indogermanischen Persisch ist. gehören auch die heutigen Perser zur indogermanischen (indoeuropäischen) Völkerfamilie.

In der Zeit der Islamisierung Persiens eine beträchtliche Anzahl von Persern die nicht ihrem alten zoroastrischen Glauben lassen wollten auf den indischen wo sie auch heute noch als eigene Gruppe (Parsi) bestehen und wo sich Religion Bräuche und Sprache (Parsi als Dialekt der Sprache) besser erhalten haben als im eigentlichen das heute fast vollkommen islamisiert ist.

Siehe auch: Iraner Arier

Literatur

  • Josef Wiesehöfer: Das frühe Persien. Geschichte antiken Weltreichs München 1999.

Weblinks



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