Perseus ist in unseren Breiten teilweise zirkumpolar d.h. das ganze Jahr über sichtbar. gut kann er im Herbst beobachtet werden er dann hoch über dem Horizont steht. Durch Perseus hindurch zieht sich Milchstraße die hier allerdings nicht sehr auffällig da zahlreiche Dunkelwolken das Licht der Sterne
Der zweithellste Stern des Perseus ist Algol ein veränderlicher Stern. Bereits im Mittelalter hatten arabische Astronomen entdeckt dass der Stern regelmäßig einen bestimmten Zeitraum dunkler wird. Der Name leitet sich aus dem arabischen al Ghul ab und bedeutet soviel wie Teufelstern . Algol ist eigentlich ein Dreifachstern wobei Hauptstern von zwei lichtschwachen Begleitern eng umkreist Einer der Begleiter zieht zeitweise vor dem vorbei und verdunkelt diesen. Sterne bei denen Phänomen auftritt nennt man Bedeckungsveränderliche . Algol repräsentiert das Auge der mythologischen Medusa .
In der griechischen Mythologie war Perseus der Sohn des Zeus und der Danae . Er besiegte die todbringende Gorgone Medusa deren Blick jedes Lebewesen in Stein konnte und schlug ihr das Haupt ab. Flügelschuhen angetan rettete er die schöne Andromeda die an einen Fels gekettet dem Ketos geopfert werden sollte und bekam sie Lohn zur Frau. Andromeda samt ihren Eltern Kepheus und Cassiopeia sowie das Meeresuntier sind ebenfalls als Sternbilder in der Nähe des Perseus am verewigt worden letzteres als Sternbild Walfisch (Cetus).
Die beiden benachbarten Sternhaufen h und Chi Persei können schon mit bloßem Auge als Fleckchen wahrgenommen werden. Sie befinden sich in 7.500 Lichtjahren Entfernung und enthalten jeweils 200 115 Sterne.
Das Messierobjekt M 76 ein planterischer Nebel ist der Überrest eines Sterns in 5.000 Lichtjahren Entfernung. Er ist allerdings nicht leicht zu beobachten da er ziemlich lichtschwach