1964 ging Zahl um keinen Wehrdienst leisten zu müssen nach Berlin. 1965 Zahl mit dem Verfassen eigener Texte 1966 er Mitglied in der von Max von der Grün initiierten "Gruppe 61". 1967 gründete Zahl eigene Druckerei mit Kleinverlag der vorwiegend linke kritischeTexte und in dem u.a. die von Zahl Zeitschrift "Spartacus" (1967 -1972) sowie die Reihen "PP-Quadrat" und "PP-Faksimile" erschienen. In Berlin kam Zahl in Berührung mit der beginnenden Außerparlamentarischen Opposition und der Studentenbewegung . Er gehörte zu einer klandestinen Kleinstorganisation dem Namen "Up against the wall Motherfuckers!" darauf spezialisiert war schwarzen GIs aus Berliner die Flucht nach Schweden zu ermöglichen. 1970 er wegen des Drucks eines revolutionären Plakats einem halben Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Im Dezember 1972 geriet Zahl eine Polizeikontrolle der er sich durch Flucht entziehen versuchte; es kam zu einem Schusswechsel der Polizei bei dem ein Polizist schwer verletzt 1974 wurde Zahl wegen dieser Tat vor Landgericht Düsseldorf angeklagt und wegen gefährlicher Körperverletzung Widerstands gegen die Staatsgewalt zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Dieses Urteil wurde vom Bundesgerichtshof 1975 aufgehoben. In einem neuen Verfahren wurde Zahl 1976 wegen versuchten Mordes in zwei Fällen zu 15 Jahren Haft verurteilt.
Zahl wurde die ersten Jahre seiner die er zu einer umfangreichen literarischen Produktion in Einzelhaft gehalten; erst 1980 kam er den Normalvollzug. Von 1981 an war er 1981/82 leistete er ein Regie- Volontariat an der Berliner Schaubühne ab. Im 1982 wurde er vorzeitig aus der Haft
Nach seiner Haftentlassung hielt sich Zahl Grenada in Nicaragua auf den Seychellen und in Italien auf. Seit 1985 lebt und arbeitet abwechselnd in Long Bay/ Jamaika und Ratingen. Neben Romanen schrieb er Theaterstücke für deutsche Bühnen und seit 1994 er auch als Autor von Kriminalromanen hervorgetreten.
Im September 2002 zog die deutsche in Kingston ( Jamaika ) seinen deutschen Pass ein. Gegen seine Ausbürgerung führt er seitdem ein Verfahren vor Berliner Verwaltungsgericht und vor dem Bundesverwaltungsamt in Köln er einen Antrag auf Wiedereinbürgerung gestellt.
Peter-Paul Zahl erhielt 1980 den Literaturförderpreis Freien Hansestadt Bremen 1995 den Glauser-Autorenpreis und ein Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen .