Lasaulx entstammt einer bedeutenden katholischen Koblenzer (der Vater war ein bekannter Architekt) die enger Bekanntschaft u. a. mit Joseph und Guido Görres sowie Clemens und Christian Brentano stand. Nach dem Besuch des Koblenzer Gymnasiums Lasaulx ab 1824 in Bonn Altphilologie und zahlreiche geschichtsphilosophische Vorlesungen. Zu seinen akademischen Lehrern Friedrich Schlegel . 1828 übersiedelte er zur Fortsetzung des nach München wo er bei Joseph Görres und Schelling sowie bei Franz von Baader seinem Schwiegervater Vorlesungen belegte. Er hatte Kontak zu zahlreichen Vertretern sogenannten Wiener und Münchener Spätromantik. 1830 besuchte in ausgedehnten Reisen Wien und Rom (dort er zwei Jahre und studierte die christlichen Er bereiste Griechenland die Türkei und Palästina. Aufgrund einer religionsphilosophischen Dissertation wurde er Februar 1835 von der Universität in Kiel Doktor der Philosophie promoviert und trat im des gleichen Jahres das Extraordinariat der klassischen in Würzburg an wo er neun Jahre 1840 bekleidete er das Amt des der Universität. 1844 wurde L. ordentlicher Professor München wurde im Verlauf der Lola Montez -Affäre am 1.3. 1847 in den Ruhestand im März 1849 aber wieder reaktiviert. Vom Mai 1848 bis Mai 1849 er als Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung an. Er schloss sich dem rechtsstehenden »Steinernes Haus« an der seine Interessen die von Monarchie und Christentum vertrat. Lasaulx geriet durch seine unorthodoxen religionsphilosophischen in Widerspruch zur offiziellen Lehrmeinung der katholischen Diese lehnte seine Ideen wegen angeblich »gnostischer« bzw. »pantheisierender« Tendenzen ab und setzte die letzten nach seinem Tod kurzerhand auf den römischen Lasaulx geriet bald in Vergessenheit und erst im 20. Jahrhundert vor allem durch Jacob Burckhardt wieder entdeckt. (Quelle: Klappentext des Buches "Philosophie der Geschichte" Werke)