Gingold wuchs in einem jüdischen Elternhaus Aschaffenburg und Frankfurt am Main auf. 1930 begann er eine kaufmännische Lehre und in die Gewerkschaftsjugend des Zentralverbandes Deutscher Angestellter ein. 1931 trat er in den Kommunistischen Jugendverband (KJVD) ein. 1933 wurde er im illegalen Widerstand tätig im Mai emigrierten die Eltern und Geschwister Peter nach Frankreich . Dort wurde er im Juni bei Razzia der SA verhaftet und bekam nach mehreren Monaten die Anordnung Deutschland zu verlassen. Er emigrierte Herbst nach Frankreich arbeitete bei der deutschsprachigen Tageszeitung "Pariser Tageblatt" und war in einer Gruppe des KJVD in Paris politisch tätig. 1936 gründete er im Juni in Paris anderen jungen deutschen AntifaschistInnen die "Freie Deutsche (FDJ) und lernte dort Ettie Stein-Haller seine Frau kennen.
1937 trat er in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ein. Im Januar 1940 heiratet er Ettie und wurde im als "deutschstämmiger Staatenloser" von den Franzosen interniert. Juni wurde ihre Tochter Alice geboren. Er im Oktober nach Paris zurück und war deutschen antifaschistischen Widerstand aktiv. Im Frühjahr 1941 gab er die Tätigkeit auf da Gestapo nach ihm fahndete. Er ging im nach Dijon und wurde in der Travail Allemand einer Gruppe in der Résistance tätig. Seine Aufgabe war unter anderem Kontakt zu den Soldaten der deutschen Wehrmacht herzustellen um Hitler-Gegner herauszufinden und für Zusammenarbeit in der Résistance zu gewinnen. Im 1942 wurden zwei Geschwister von Peter in Paris verhaftet und in das KZ Auschwitz deportiert. Im Februar 1943 wurde er in Dijon von der verhaftet und mehrere Wochen lang verhört und Er wurde nach Paris überführt dort gelang im April die Flucht und nach ein Wochen war er wieder in der Resistance Im August 1944 beteiligte er sich am Aufstand zur von Paris und ging als Frontbeauftragter des Freies Deutschland mit dem 1. Pariser Regiment Lothringen . 1945 wurde er von der US-Armee inhaftiert kam wegen falschen Verdachtes für kurze Zeit ein französisches Kriegsgefangenlager. Ende April war er Frontbeauftragter bei den Partisanen in Norditalien und erlebte dort die vom Faschismus .
Er kehrte im August 1945 nach Frankfurt am Main zurück und wurde wieder zusammen mit Frau Ettie in der KPD aktiv. Er heute in Frankfurt am Main und ist anderem politisch aktiv in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen Antifaschisten (VVN/BdA) in dem Verband Deutscher in der Résistance in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und Bewegung "Freies Deutschland" (DRAFD) und im Auschwitzkomitee. ist als Zeitzeuge bei den verschiedensten Gelegenheiten Veranstaltungen in der gesamten BRD aktiv.
Karl Heinz Jahnke: "Sie haben nie - Ettie und Peter Gingold - Widerstand Frankreich und Deutschland" 251 Seiten Hardcover 36 Pahl-Rugenstein Verlag Nachfolger GmbH ISBN 3-89144-255-6