Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Peterskirche in Wien ist ein Gotteshaus mit einer langen ereignisreichen Geschichte.
Die älteste Peterskirche(von der heute nichts zu sehen ist) geht bis ins Frühmittelalter und es gibt Vermutungen wonach sie die Kirche Wiens sein könnte (siehe Ruprechtskirche ).
Die Kirche soll von Kaiser Karl Großen um 800 gegründet worden sein was aber nur Legende sein dürfte. Jedenfalls wird 1137 eine Kirche des heiligen Petrus in urkundlich erwähnt. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts die Kirche an das Schottenstift .
Die mittelalterliche Kirche war dreischiffig mit Apsis im Süden statt der sonst üblichen nach Osten. Die ungewöhnliche Ausrichtung hat in Fachwelt viele Diskussionen ausgelöst. Es wurde u.a. die Kirche sei ein adaptierter Profanbau. Die war von Kramläden umgeben und in einem war die „Stadtguardia“ der Vorläufer der modernen untergebracht. Im Jahr 1661 brannte die Kirche ab und wurde instand gesetzt.
Um 1701 wurde mit dem Neubau begonnen; 1722 war der Bau größtenteils abgeschlossen. Die Kirche war der erste Kuppelbau des barocken Sie verfügt über eine sehr kompakte Form ovalen Innenraum mit erstaunlich viel Platz und Anbauten. Die Kirche war ursprünglich bunt ausgemalt. Laufe der Jahre ist die Bemalung dunkler was dem Innenraum ein düsteres Aussehen verlieh. 1998 wird die Kirche renoviert und auch Bemalung wird ihre Farbenpracht und Helligkeit zurückerhalten.
Die Peterskirche befindet sich auf dem unmittelbar neben dem Graben kurz nach der Dort durchschneidet eine Straße die Fußgängerzone und direkt zur Kirche. Die Peterskirhce verschwindet fast den hohen Häusern und man sieht sie wenn man davorsteht.