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Petschenegen


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Die Petschenegen (Eigenbezeichnung: Peçenek ) waren eines der alten türkischen Völker . Sie stammten ursprünglich aus Westsibirien und obschon sie wahrscheinlich oghusischer Herkunft (sie werden vielfach auch als Oghus-Peschenegen bezeichnet) waren seit 552 Teil der östlichen Göktürken .

Nach deren Niedergang zogen sie in Westen. Dabei wurden sie 889 von den Westtürken schließlich über die Wolga getrieben; und sie jagten 895 ihrerseits die Magyaren ( Ungarn ) aus dem Gebiet nördlich des Schwarzen Meeres ins heutige Ungarn .

Die Petschenegen führten im 10. Jahrhundert lange Kämpfe mit den Russen ( Kiewer Rus ) und den an der Wolga lebenden Chasaren . So töteten sie 972 beispielsweise den Kiewer Großfürsten Swjatoslaw der von einem genauso großen wie Feldzug gegen Byzanz zurückkehrte. Mitte des 11. Jahrhundert flüchteten die Petschenegen vor den Polowezern bis über die Donau wo sie nun mehrfach Byzanz bedrohten sich dabei auch gegenseitig befehdeten .

Auf dem Höhepunkt ihrer Macht (11. beherrschten sie das Gebiet zwischen Talas und doch nach einer blutigen Niederlage 1091 am Levunion-Gebirge lösten sie sich schließlich Und zwar hatten sich Byzanz (Alexios I. und die Polowezer unter Boniak und Tugorkhan verbündet die in der Parodie eines Staatsempfangs bei Alexios zu Gast Trotzdem blieb es bis zur Schlacht unklar die Polowezer nun mit oder gegen die kämpfen würden. Um sicher zu sein richteten geplagten Griechen nach der Schlacht ein Massaker unter den gefangenen Petschenegen an.

Ihre Reste dienten eine Zeitlang den (Donaugrenze) und verschwanden in einer neuen Niederlage Sie gingen nun im verwandten Stamm der Kumanen auf.



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