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Petschenga (finnisch Petsamo ) ist ein Gebiet und eine Stadt äußersten Nordwesten Rußlands. Das Gebiet grenzt im an Finnland und Norwegen sowie im Norden einen Fjord der Barentssee . Die Stadt liegt unmittelbar an der Barentssee .
Petschenga war 1864 dem russischen Großherzogtum zugeschlagen worden und so wurde es 1920 Frieden von Dorpat an das nunmehr unabhängige Finnland abgetreten. Es wurde für Finnland bedeutend der Ort Liinahamari dank des Golfstroms der einzige ganzjährig eisfreie Hafen des war. Auch wurde der Ort zu einem Touristenziel. Um 1930 wurden in der Region große Nickelvorkommen entdeckt zu deren Ausbeutung Finnland ab englische kanadische und französische Unternehmen beauftragte.
1940 besetzte die Rote Armee im Winterkrieg das Gebiet die Sowjetunion trat es mit Ausnahme der Fischerhalbinsel Kalastajansaarento ) im Frieden von Moskau aber wieder Nach der Besetzung Norwegens durch Deutschland stellte einen wichtigen Knotenpunkt für die Rohstoffversorgung der sowie einen wichtigen Stützpunkt der Luftwaffe (Eismeerjäger das Jagdgeschwader 5) dar. Murmansk wurde von Petsamo aus wiederholt von Wehrmacht und finnischen Verbänden angegriffen. Das äußerst Geländeerlaubte jedoch fast ausschließlich Luftangriffe insbesondere auf strategisch äußerst wichtige Murmanskbahn nach Moskau durch die der Nachschub Schiffsladungen vom Hafen Murmansk ins Kampfgebiet Mittelrußlands werden konnte.
Die Sowjetunion eroberte Petschenga im Oktober im Frieden von Paris (1947) trat Finnland gesamte Gebiet ab.
Seither wurde die Schwerindustrie erheblich ausgebaut fatalen Folgen für die Umwelt. Der Boden das Grundwasser der Region sind heute hochgradig Zu Sowjetzeiten war Petschenga für Ausländer gesperrt die Nordmeerflotte rund um Murmansk das weltweit Kernwaffenarsenal hortete.