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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 20. Juni 2019 

Sitz des Reiters


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Der Sitz des Reiters ist das Fundament jedes dressurmäßigen Reitens.

Inhaltsverzeichnis

Grundlage

Die Basis des dressurmäßigen Reitens stellt der stabile Sitz des Reiters dar. Stabil ist hierbei nicht zu als starr und fest sondern als ruhiges flexibles Mitgehen jeder Bewegung des Pferdes . Der Körperbereich dem dabei die zentrale zukommt ist der Bereich vom oberen Unterschenkel zur Hüfte. Das Bein sollte leicht und am Pferd anliegen und der Reiter unverkrampft aufrecht einen Dreipunktsitz auf dem von den und dem unteren Bereich des Schambeinastes gebildeten einnehmen. Ein zu stark vorgekipptes Becken führt zum sogenannten Spaltsitz ein zu weit nach gekipptes Becken zieht die Beine mit hoch führt dadurch zum Stuhlsitz.

Aussitzen

Beim Aussitzen sitzt der Reiter wie im Sattel und geht jede Pferdebewegung ohne mit. Der Reiter hat hierbei den oben Dreipunktsitz und befindet sich immer exakt über Schwerpunkt des Pferdes. Dressurwettbewerbe werden generell im geritten. Im Schritt ergibt sich durch den hin- und herschwingenden Pferdekörper von selbst eine Wirkung die der Reiter bei Bedarf durch Druck des Schenkels verstärken kann.

Leichttraben

Das Leichttraben oder englisch Traben wurde von den Engländern erfunden um Strapazen einer Jagd insbesondere für ungeübte Reiter verkraftbar zu machen. Beim Leichttraben läßt der sich bei jedem zweiten Trabtritt aus dem werfen indem er den natürlichen Schwung durch Austreten der Bügel unterstützt. Hierdurch wird der sowohl des Pferdes als auch des Reiters bei längeren Ritten im Gelände geschont. Auch der Ausbildung von jungen Pferden wird vielfach Leichttraben propagiert es sollte aber beachtet werden die wechselhafte Belastung für das junge Pferd irritierend wirken kann. Es empfiehlt sich daher nur Reiter die den Trab wirklich sitzen ein junges Pferd ausbilden zu lassen.

Leichter Sitz

Beim leichten Sitz geht der Reiter dem Sattel um den Rücken des Pferdes entlasten und beugt sich leicht vor um Schwerpunkt mit dem des Pferdes koordinieren zu Der leichte Sitz wird meist im Galopp Gelände angewandt kann aber auch auf sehr oder tiefen Strecken im Trab angewandt werden.

Springsitz

Der moderne Springsitz resultiert aus der des italienischen Rittmeisters Federico Caprilli. Gegen Ende 19. Jahrhunderts entwickelte Caprilli im Gegensatz zum dahin üblichen nach hinten geneigten Springsitz den vorn geneigten Springsitz. Dieser neue Springstil gab Pferd mehr Freiheit in der Bewegung war für den Reiter insbesondere bei der Landung bei Verweigerungen riskanter; im alten Springstil wurde Oberkörper zurück und die Beine nach vorne so dass der Reiter bei der Landung Stand hatte. Der Springsitz gleicht dem Leichten allerdings sind die Steigbügel kürzer verschnallt und Reiter beugt sich tiefer übers Pferd.

Rennsitz

Wie der Name bereits andeutet wird Rennsitz bei Pferderennen angewandt. Bei ihm steht Reiter sehr hoch über dem Sattel um Bewegung des Pferdes möglichst wenig zu behindern. die sehr hoch verschnallten Steigbügel und die starke Beugung des Knies der Rennsitz wie ein knien im Sattel.




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