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Pflegeversicherung


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Die Pflegeversicherung ist neben der Kranken- Arbeitslosen- Renten- Unfallversicherung die so genannte "fünfte Säule" der Sozialversicherung in Deutschland. Sie wurde am 11. vom Deutschen Bundestag beschlossen. Derzeit (August 2003) bei Arbeitnehmern ein Beitragssatz von 1 7% Bruttoentgelts fällig. Seit 1995 werden Leistungen für häusliche Pflege übernommen seit 1996 auch für stationäre Pflege.

Im Falle der Pflegebedürftigkeit die vom Dienst der Krankenversicherung (MdK) gutachterlich festgestellt werden wird eine der Pflegestufen 1 bis 3 Dem entsprechend stehen finanzielle Mittel für Sach- Geldleistungen zur Verfügung. Am beliebtesten ist die bei der Kosten für Pflegedienstleistungen abgerechnet werden der nicht verbrauchte Prozentanteil an der Höchstleistung Geldleistung geltend gemacht wird.

Als pflegerische Leistungen gelten Hilfe bei Körperpflege der Ernährung und der Mobilität sowie hauswirtschaftlichen Versorgung. Die Pflegestufen sind: I - Pflegebedürftigkeit d.h. mindestens 90 min. pro Tag - schwere Pflegebedürftigkeit d.h. mindestens 180 min Tag und III - schwerste Pflegebedürftigkeit d.h. 270 min pro Tag. Hieraus lässt sich dass geringe oder mittlere Pflegebedürftigkeit zu keinem führt.

In Stufe I können bis zu euro; Sachleistung oder 204 euro; Geldleistung gefordert in Stufe II 920 bzw. 408 euro; Stufe III 1431 (in Härtefällen bis 1917 bzw. 664 euro;.

Auch die Pflegeversicherung beruht - wie anderen Säulen der Sozialversicherung - auf einem genannten Generationenvertrag bei dem die im Erwerbsleben Beiträge einzahlen während gleichzeitig die Bedürftigen Leistungen Wegen der nicht mehr stimmender Alterspyramide ergibt auch hier das Problem der langfristigen Finanzierbarkeit Kapitaldeckung. Genau wie beim Aufbau der Rentenversicherung dem Krieg werden hier von Anbeginn ohne eines Kapitalstocks Leistungen ausgezahlt so dass viele wesentliche Einzahlungen sofort Leistungsansprüche haben.

Die Träger der Pflegeversicherung sind nach SGB 11 § 46 die Pflegekassen.



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