Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Pflicht ist - systemtheoretisch ausgedrückt - die Erwartung eines Systems dass ein anderes untergeordnetes ein bestimmtes näher bezeichnetes Verhalten praktiziert. Eine Pflicht ist also eine Verhaltensrepertoire eines Systems einschränkende Sache. Ein System diese Pflicht erfüllt gibt etwas (von seiner Freiheit ) auf.
Eine Pflicht etwas unter bestimmten Bedingungen zu müssen steht einem Recht gegenüber etwas unter bestimmten Bedingungen tun dürfen. Noch genauer gesagt werden für den einer Pflichtverletzung Sanktionen angedroht während bei einem Recht gerade Nicht-Sanktionierung garantiert wird. Pflichten und Rechte gehören zu einer (vereinbarten) Landkarte der Erwartungen von Daher sind sie Ausdruck (solcher) sozialer Organisation (die auf Sanktionen als Begrenzung
Die Lehre von den Pflichten heißt Deontologie (zusammengesetzt aus dem griechischen to deon "das Erforderliche die Pflicht " und logos " Lehre " also "Pflichtenlehre").
Das Grundprinzip ist die Berufung auf Motivation der Handlung . Es folgt die Prüfung ob die und Handlung mit einem Wertemaßstab den jeder vernünftige Mensch sofort einsieht ist oder nicht. Das Begründungsverfahren lässt hierbei "gut" oder "schlecht" als Attribute zu.
Beispiele :
Es ist für jeden unmittelbar einsichtig einem Verletzten sofort geholfen werden muss
Pflicht zur Wahrhaftigkeit ohne jede Ausnahme von Abtreibung oder Euthanasie selbst bei großer Belastung Verpflichtung zu gegen Terrorregime auch ohne Aussicht auf Erfolg Geschwister Scholl )