Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Phenoplaste sind duroplastische Kunststoffe .
Phenoplaste sind Kunstharze (Phenolharze) die man die Synthese von Phenol mit Aldehyden erhält. Je nach gewünschtem Ergebnis werden mit sauren oder basischen Kondensationsmitteln versetzt.
Man unterscheidet Preßmassen und Schichtpreßstoffe.
In saurer Umgebung bilden sich als Phenolalkohole (Methylol) die durch Methylenbrücken zu linearen so genannten Novolake zusammengefügt werden.
Mit basischen Kondensationsmittel härten die Novolake und bilden dabei eine dreidimensionale Netzstruktur.
Phenoplaste finden oft als Gießkunstharze Verwendung. Durch Füllstoffe wie Holzmehl Ruß Asbest Graphit Gesteinsstaub Glasstaub oder Textilfasern erhalten sie mehr Substanz und eine Festigkeit. Die Harze bilden zusammen mit den Zusatzstoffen Pressmassen werden im Preßverfahren zur Produktion von stabilen und relativ schweren Kunststoffteilen verwendet. Bei geringen von Zusatzstoffen sind auch Spritzgußverfahren möglich.
Phenoplaste zählen zu den ersten Kunststoffen ihnen wurden die Aminoplaste entwickelt. Einer der ersten im großen produzierten Phenoplaste ist das 1909 von Leo Baekeland erfundene Bakelit dass jahrzehntelang in vielen Bereichen eingesetzt Es wird auch heute noch hergestellt.
Markennamen unter denen Phenoplaste verkauft wurden: Bakelit Erinoplast Revolite Catalin Plastacart Plastaflex Prestofol
Eigenschaften:
Dichte: 1 30 .. 1 45
Eigenschaften: hart sehr bruchfest schwarz/braun/rot; niemals dunkelt unter Lichteinwirkung nach
Brennprobe: meist flammwidrig; gelbliche Flamme; sprüht Funken; Material reißt und platzt knackend und Geruch nach Phenol und Formaldehyd