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Philipp IV. (Frankreich)


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Philipp IV. der Schöne (* 1268 in Fontainebleau ; † 29. November 1314 in Fontainebleau ) König von Frankreich von 1285 bis 1314 .

Philipp IV. war der zweite Sohn Philipp III. von Frankreich und dessen erster Gemahlin Isabella von Am 16. August 1284 heiratete er Johanna von Navarra. Er mit ihr folgende Kinder: Marguerite (* 1287 ) Blanche (* 1291 ) Isabelle (* 1292 ) Ludwig X. (* 10. Dezember 1289 ) Philipp V. (* 1291 ) Karl IV. (* 1295 ) Robert (* 1297 )

Er stärkte das Königtum durch eine Finanzpolitik etwa mit der Errichtung eines Rechnungshofes. schreckte er auch vor drastischen Maßnahmen nicht um zu Geld zu kommen etwa durch Besonders erinnert wird seine Regierung durch zwei die von ihm veranlasste Zerschlagung des Templerordens und die Überführung des Papsttums nach Avignon .

Am 13. Oktober 1307 wurden alle Angehörigen des Templerordens gleichzeitig Sie wurden der Ketzerei angeklagt und gestanden Folter. Der Großmeister des Ordens Jacques de Molay wurde mit mehreren Gefolgsmännern auf dem verbrannt das gewaltige Vermögen des Ordens (mit weitverzweigten Bankensystem) wurde von König eingezogen.

Auch der Konflikt mit der Papsttum mit dem Finanzbedarf des Königs zusammen: er die Besteuerung des Klerus wogegen der Papst Bonifatius VIII. heftig protestierte und in der Bulle Unam Sanctam unverhüllt den päpstlichen Weltherrschaftsanspruch formulierte. Er 1303 auf Philipps Befehl entführt und starb darauf. Der 1304 installierte Papst Klemens V. vorher Erzbischof von Bordeaux war ein Werkzeug des Königs und übersiedelte nach Avignon von wo aus das Papsttum leichter Frankreich aus kontrolliert werden konnte.

Damit endete die Periode unumstrittener päpstlicher im Mittelalter. Philipp starb bei einem Jagdunfall ist in der Basilika von Saint-Denis begraben.

Vorgänger:
Philipp III.
Liste der Herrscher Frankreichs Nachfolger:
Ludwig X.



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