Philipp Matthäus Hahn hat sowohl in Kirche als auch in technischen Engagements Wegweisendes
Als Pfarrer der seine erste Pfarrstelle 1764-1770 in Albstadt -Onstmettingen hatte hat er das Neue Testament ein Predigtbuch und andere theologische Werke verfasst sich seinen Aufgaben als Geistlicher mit Leib Seele verschrieben. Hahn gehörte zur großen Bewegung württembergischen Pietismus; er war ein bedeutender pietistischer
Dennoch schlug sein Herz auch für Tüfteln. Deshalb kann man ihn auch als Ingenieur Mechaniker und Erfinder bezeichnen der Bahnbrechendes geschaffen und erfunden Er gilt mit diesen Arbeiten als Begründer feinmechanischen Industrie in der Region Zollernalbkreis und insbesondere in Albstadt .
Ausgehend von seinem Interesse für die fertigte er Uhren mit astronomischem Bezug entwickelte sich zu der besten Uhrmacher. Er fertigte u.a. Taschenuhren Barometer Blitzableiter und hydrostatische Waagen.
Zum Stichwort "Waagen" ist dann eine ganz großen Erfindungen nämlich die der "gewichtslosen Neigungswaage " zu nennen: Sie ist letztendlich Ausgangspunkt bedeutsamen Waagenindustrie in der Region Zollernalb die weltweit hohes Ansehen genießt.
Auch die Konstruktion einer Rechenmaschine die seinerzeit alles andere in den stellte und bis zu 14-stellige Ergebnisse errechnen ist als bedeutendes Resultat aus dem beispielhaften zutiefst beeindruckenden Schaffen des "Mechaniker-Pfarrers" hervorgegangen.
Philipp Matthäus Hahn ist damit als und kreativer Wissenschaftler zu einem der bedeutenden der mess- und präzisionstechnischen Industrie geworden. Er gleichermaßen klassisches Beispiel für die bescheidene und "schwäbische Mentalität". Seine Vorbildfunktion hat die Philipp-Matthäus-Hahn-Stiftung im 250. Geburtsjahr Hahns gegründet wurde mit Namensgebung zu seinen Ehren aufgegriffen.
Im Philipp-Matthäus-Hahn-Museum in Albstadt -Onstmettingen Albert-Sauter-Str. 15 können das Leben Hahns nachvollzogen und viele seiner Werke besichtigt werden.