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Philipps-Universität Marburg


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Gegründet in Marburg (Lahn) im Jahre 1527 von Landgraf Philipp dem Großmütigen als protestantische Hochschule der Welt. Mit 19.000 Studenten und Mitarbeitern ist sie eine der mittelgroßen deutschen

Studenten der Universität waren u. a. Boris Pasternak die Gebrüder Grimm Gottfried Benn Otto Hahn Wilhelm Liebknecht Rudolf Breitscheid Hans-Jochen Vogel Heinrich Schütz Hans Eichel Hannah Arendt Michail Lomonossow Ferdinand Sauerbruch Ortega y Gasset Konrad Duden Hans-Georg Gadamer und Gustav Heinemann .

Gelehrt haben hier u. a. Friedrich Carl von Savigny Christian Wolff Max Kommerell Heinrich von Sybel Rudolf Otto Rudolf Bultmann Ferdinand Braun Alfred Wegener Hermann Cohen Martin Heidegger Denis Papin Robert Bunsen und Emil von Behring .


Alte Universität / erbaut 1874-78 von Karl
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Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Universität und ihrer Studenten

Die historische Universität

  • 1. Juli 1527 Gründung mit 11 Professoren und 84
  • 1529 Marburger Religionsgespräche mit Luther Ulrich Zwingli und Melanchthon
  • seit 1580 bis 1628 war der für seine Zeit äußerst Rudolf Goclenius der Ältere (1547 - 1628) Professor für Physik Logik Ethik Medizin und Philosophie an der Philipps-Universiät. Er versuchte wie Professoren damals die Philosophie des Melanchthon mit der von Petrus Ramus zu verbinden.
  • 1605 wird Johannes Hartmann zum Professor für berufen den weltweit ersten pharmazeutisch-medizinisch orientierten Chemie-Lehrstuhl
  • 1650 das Land Hessen-Kassel gibt den Hochschulstandort auf
  • 24. Juni 1653 Wiedereröffnung der Universität
  • 1866 die Philipps-Universität wird mit der Annexion Hessens durch Preußen königlich preußische Universität. Innerhalb von 20 vervierfacht sich die Studierendenzahl.
  • 1887 erstmals 1.000 Studenten
  • 1908 die ersten Frauen werden zum Studium
  • 1909 erstmals 2.000 Studierende

Die Philipps-Universität in der Weimarer Zeit

  • 1920 Marburger Freikorps sind maßgeblich an den Mechterstädter Vorkommnissen
  • 1929 der weltweit bekannte Marburger Professor Wilhelm Röpke übernimmt das Ordinariat für Politische Ökonomik

Die Philipps-Universität während des Nationalsozialismus

  • 1933 Amtsenthebung und Emigration des Volkswirtschafters Prof. Wilhelm Röpke in die Türkei Freitod des Professors indogermanische Sprachen Hermann Jacobsohn ( 27. April )
  • bis 1936 erfolgt die weitgehende Selbstauflösung der Marburger Studentenverbindungen Gleichschaltung in Form Kameradschaft im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund.

Die Philipps-Universität nach 1945

  • ab 1960 Ausbau und Erweiterung der Universität

  • Heutzutage kommt schätzungsweise nur noch ein der Studenten aus Hessen der Großteil aus dem Rest Deutschlands allem NRW und Baden-Württemberg).

Fächerangebot

An der Philipps-Universität können zahlreiche Diplomstudiengänge werden: Chemie Geographie Informatik Mathematik Pädagogik Physik Politikwissenschaft Soziologie Evangelische Theologie Volkswirtschaftslehre Wirtschaftsmathematik Betriebswirtschaftslehre Biologie Psychologie Humanbiologie
Daneben gibt es zahlreiche Studiengänge mit Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ...
... und einige Magister -Studiengänge: ...
... und einige Aufbau- und Ergänzungsstudiengänge

Hervorzuheben z. B. ist die bundesweit Qualifikationsmöglichkeit im Bereich des Pharmarechts( Zusatzqualifikation im Pharmarecht ).

  

Fachbereiche


Literatur

  • Hans Günter Bickert Norbert Nai: Marburger 2. Auflage 1995
  • Holger Zinn: Zwischen Republik und Diktatur. Studentenschaft der Philipps-Universität Marburg in den Jahren 1925 bis 1945

Weblinks



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