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Photomultiplier


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Photomultiplier sind spezielle Elektronenröhren um schwache Lichtsignale (Bis hin zu Photonen ) zu verstärken.

Die Funktionsweise entspricht der eines Sekundärelektronenvervielfachers einer zusätzlichen Photokathode. Die Photonen treffen auf Photokathode und schießen so Elektronen aus deren Oberfläche --> Photoemission. Die Photoelektronen werden in einem elektrischen Feld beschleunigt und treffen auf weitere Elektroden Dynoden) aus deren Oberfläche jedes auftreffende Elektron Sekundärelektronen herausschlägt. Somit nimmt die Anzahl der kaskadenartig zu. Der Verstärkungsfaktor wächst exponentiell mit Anzahl der Dynoden. Der erzeugte Stromstoß wird Ausgangssignal ausgekoppelt.

Anwendungen sind beispielsweise Detektoren für Elementarteilchen . Häufig werden sie in Verbindung mit Szintillationszählern in Großdetektoren eingesetzt. In anderen Fällen es darum die schwachen Lichtblitze welche durch kosmische Strahlung in der Hochatmosphäre entstehen nachzuweisen Leuchten) und auf diese Weise Informationen über Strahlungsquellen zu gewinnen. Auch zur Messung schwacher werden Photomultiplier eingesetzt.

Eine besondere Form der Photomultiplier sind Channel- Plates welche in Nachtsichtgeräten und Restlichtverstärkern werden. Lawinenphotodioden z.b. eingesetzt in Laserentfernungsmessern können als Halbleiteräquivalent zum Photomultiplier angesehen werden.

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