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Physikalische Kieme


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Eine Physikalische Kieme ist eine Lufthülle die den Körper wasserlebenden Gliederfüßer oder Teilen derselben umgibt und ihnen diese Weise die Atmung ermöglicht. Gebildet wird Lufthülle an Strukturen die die Luft halten vor der Verdrängung durch das Wasser schützen Dabei handelt es sich meist um Borstenfelder wasserabweisende Partien der Außenhaut. Im Gegensatz zum Plastron („inkompressible Gaskieme“) muss diese auch als Gaskieme“ bezeichnete Blase regelmäßig durch atmosphärische Luft der Wasseroberfläche aufgefrischt werden. Dabei ist weniger Sauerstoff ein Problem da dieser dauernd aus umgebenden Wasser eindiffundiert . Der in der Luft enthaltene Stickstoff allerdings in das Wasser wodurch die Gaskieme wird.

Eine physikalische Kieme bildet sich bei allen im Wasser lebenden Insekten bei Wassermilben bei der Wasserspinne.

Literatur

  • Hinton HE (1976a): Plastron respiration in bugs and beetles. J Insect Physiol 22 : 1529-1550
  • Messner B Adis J (1994): Funktionsmorphologische Untersuchungen an den Plastronstrukturen der Arthropoden ; Verh Westd Entom Tag 1993 Düsseldorf
  • Mill PJ (1974): Respiration: aquatic insects. In: Rockstein M (Ed): The Physiology of Insecta Vol VI 403-467. New York London
  • Rahn H Paginelli CV (1968): Gas exchange in gas gills of diving Resp Physiol 5 : 145-164
  • Wichard W Arens W Eisenbeis G (1994): Atlas zur Biologie der Wasserinsekten. Stuttgart




Bücher zum Thema Physikalische Kieme

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