Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 9. Februar 2010 

Pieter Willem Botha


Pieter Willem Botha (* 12. Januar 1916 im Paul-Roux-Bezirk (Oranjefreistaat)) in Südafrika allgemein als " P. W." oder - wegen seiner hartnäckigen Verfolgung Gegner - als "Die Groot Krokodil" (das große Krokodil ) war der Premierminister Südafrikas von 1978 bis 1984 und der Staatspräsident der Republik Südafrika von 1984 bis 1989 .

Pieter Willem Botha

Botha war Zeit seines Lebens ein der südafrikanischen Nationalpartei und ein standfester Verteidiger Rassentrennung sowie des Apartheidsystems . Seit 1936 Mitglied der Partei ließ er sich 1948 zum Generalsekretär der NP in der Kap-Provinz aufstellen als Leiter der Wahlkampfkampagne des Jahres mitentscheidend für den Wahlsieg seitdem für vier Jahrzehnte regierenden NP zu So wählte man auch ihn ins Parlament der bereits 1958 im Kabinett von Hendrik Frensch Verwoerd die Position des stellvertretenden Innenministers einnahm. 1966 wurde Botha Vorsitzender der Partei in Kap-Provinz und Verteidigungsminister . Schließlich fand seine politische Karriere seinen Höhepunkt als 1978 der damalige Premierminister Balthazar Johannes Vorster zurücktrat woraufhin er dessen Nachfolger wurde.

Durch die Überarbeitung der südafrikanischen Verfassung 1983 unter seiner Federführung (immerhin hatte er der Jugend ein Studium der Rechtswissenschaften absolviert) ein Präsidentenamt mit starken exekutiven Befugnissen das Botha im folgenden Jahr Wahl für sich gewinnen konnte.

Unter seiner Präsidentschaft verfolgte Südafrika eine Außenpolitik : Man verfolgte ein mehr oder minder Nuklearprogramm in Zusammenarbeit mit Israel und bestand auf der Okkupation des Nachbarstaates Namibia . Bothas autoritärer Regierungsstil machte ihn in westlichen Staaten sehr unpopulär woraufhin ihn die Demokratien als brutalen rassistischen Diktator verurteilten. In den zahlreichen Staaten wie den USA und England gab es starke Befürworter für Handelssanktionen um das Apartheidregime Bothas zu schwächen.

Dennoch war auf die eine oder Weise die Innen- und Arpartheidspolitik Bothas in Dingen moderater als die seiner Vorgänger. Er die Ehe zwischen verschiedenen Rassen die zuvor war und hob das Verfassungsverbot gegen Parteien die sich das Rassenproblem zum Programm gemacht Ebenso lockerte er das Group Areas Act welches die "Nicht-Weißen" vom Wohnen in Gebieten fernhielt und garantierte den Farbigen was die zahlreichen Nachkommen der indischen Fremdarbeiter aus der Kolonialzeit beinhaltete ein Minimum politischen Rechten. Botha blockierte jedoch alle Pläne schwarzen Südafrikanern das volle politische Stimmrecht zu geben. So war er dann nur aus ökonomischen Gründen bereit jene für mehr unpolitischen Folgen der Apartheid als Kompromiss zu lockern - am zentralen Aspekt Rassentrennung und der weißen Minderheitsregierung ließ er keinen Zweifel aufkommen.

Es gilt als erwiesen dass Botha den 1980er-Jahren Bombenattentate auf die Hauptquartiere des Südafrikanischen Kirchenrates Auftrag gegeben hat. Die Staatsführung vermutete dort geheimes Büro des African National Congress ( ANC ) und des Gewerkschaftsdachverbandes.

Bothas im ganzen kompromisslose Politik polarisierte eigene Partei die daraufhin in verschiedene Flügel wurde. 1989 war die Gegenstimmung in der und seiner Partei so stark geworden dass zurücktrat und der moderatere Frederick Willem de Klerk zum Präsidenten gewählt wurde.



Bücher zum Thema Pieter Willem Botha

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken


HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Pieter_W._Botha.html">Pieter Willem Botha </a>