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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Pigou-Steuern


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Pigou-Steuer ist ein Oberbegriff für Lenkungszwecknormen also Steuern die weniger einen Fiskalzweck haben als hauptsächlich der gezielten Lenkung des Verhaltens dienen.

Im Gegensatz zu Subventionen handelt es sich bei Pigou-Steuern um Lenkungszwecknormen. Sie können dazu dienen durch die von externen Effekten ein Marktversagen zu korrigieren. Da das in diesem Fall nicht pareto-optimal ist kann durch den Einsatz von eine Pareto-Verbesserung erreicht werden.

Ein klassisches Beispiel ist eine Ökonomie zwei Produzenten einer Fabrik und weiter unten Fluss ein Fischer. Die Fabrik leitet ihr Rahmen der Produktion entstehendes Abwasser in den was die Gewinne des Fischers verringert. Ohne wird die Fabrik in ihrer Entscheidung wieviel produzieren soll die Auswirkungen ihrer Entscheidung auf Fischer nicht beachten ( externe Effekte ). Dies ist gesamtwirtschaftlich ineffizient daher muss Fabrik ihre Verschmutzung reduzieren.

Dies kann entweder durch ein oberes erzielt werden (Emissionsgrenzwert) durch den Handel mit Emissionszertifikaten oder durch eine Pigou-Steuer.

Dabei sollte die Pigou-Steuer je Verschmutzungseinheit hoch sein wie diese Einheit Kosten ( externe Effekte ) verursacht dann wird die Fabrik genauso wie wenn sie die Kosten selber tragen d.h. so als ob ihr die Fischerei gehören würde.




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