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Pikrinsäure



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Strukturformel
Allgemeines
Name Pikrinsäure
Summenformel C 6 H 3 N 3 O 7
Andere Namen 2 4 6-Trinitro-phenol
Kurzbeschreibung gelbe bitter schmeckende Kristalle
CAS-Nummer xx
Sicherheitshinweise

Explosionsgefährlich

Giftig

Umweltgefährdend
R- und S-Sätze Mit Absatz zwischen R und S
Handhabung Schutzmaßnahmen: Handschuhe Atemschutz o.ä.
Lagerung nicht mit Metallgefäsen in Berührung bringen
MAK Maximale Arbeitsplatzkonzentration ml/m 3
LD 50 (Ratte) x mg/kg
LD 50 (Kaninchen) x mg/kg
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand fest flüssig gasförmig
Farbe gelb
Dichte x g/cm³
Molmasse x g/ mol
Schmelzpunkt 122 °C
Siedepunkt °C
Dampfdruck °C
Weitere Eigenschaften
Löslichkeit in g/l LM (angeben welches!) (bei in °C)
bei mehreren Zeilenumbruch!
Gut löslich in Ethanol Benzen
Schlecht löslich in siedendem Wasser
Unlöslich in kaltem Wasser
Kristall
Kristallstruktur Gittertyp angeben
Thermodynamik
Δ f H 0 g in kJ / mol
Δ f H 0 l in kJ / mol
Δ f H 0 s in kJ / mol
S 0 g 1 bar in J/mol·K
S 0 l 1 bar in J/mol·K
S 0 s in J/mol·K
Analytik
Klassische Verfahren Kurzbeschreibung Nachweisreaktionen (auch der einzelnen Ionen!)
SI -Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.

Pikrinsäure Summenformel C 6 H 3 N 3 O 7 ist der Trivialname für 2 4 6-Trinitro-phenol . Ihre Salze heißen Pikrate .

Eigenschaften

Pikrinsäure bildet gelbe stark bitter schmeckende Kristalle die nur schwer in kaltem Wasser besser löslich in siedendem Wasser und löslich in Ethanol und Benzen sind. Bedingt durch die Häufung elektronenziehender ist die Pikrinsäure mit ihrer Hydroxygruppe eine Säure (pK s 1 02). Pikrinsäure ist giftig. Die Kontamination mit Stäuben oder Dämpfen ist zu An der Luft verbrennt Pikrinsäure mit starker bei sehr raschem erhitzen oder einer Initialzündung eine Explosion bei der die Detonationsgeschwindigkeit ca. 7.100 m/s beträgt und damit 10% stärker ist als die von TNT (2 4 6-Trinitro-toluen). Gegenüber Metallen verhält die Pikrinsäure äusserst aggressiv und bildet mit hochexplosive Schwermetallpikrate.

Herstellung

Die Pikrinsäure wird aus Phenol durch Überführung in Phenol-2 4-disulfonsäure und Behandlung mit Salpetersäure hergestellt. Alternativ bietet sich die Darstellung Chlorbenzen über 2 4-Dinitro-Chlorbenzen 2 4-Dinitrophenol und erneute Nitrierung an.

Verwendung

Primär dient die Pikrinsäure der Farbstoffindustrie Herstellung von Pikraminsäure. Ein weiteres Einsatzgebiet ist organische Analytik zum Nachweis von Alkaloiden und Kreatinin . Die Verwendung von Pikrinsäure als Füllmaterial Granaten (wie im 1. Weltkrieg) oder allg. Explosivstoff wurde wegen der unkontrollierten Bildung von Schwermetallpikraten eingestellt die Pikrinsäure wurde hier durch ersetzt.




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