Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Pirol engeren Sinne. Auch andere Vogelarten aus der Oriolidae tragen das Wort Pirol in ihrem Für Informationen darüber siehe den Artikel über
Der Pirol ( Oriolus oriolus ) ist ein etwa starengroßer Singvogel der auch Goldamsel oder Vogel Bülow genannt wird. In der Systematik gehört Pirol in die eigene Familie der Pirole die eng mit den Rabenvögeln (Corvidae) verwandt ist.
Im Französischen heißt der Pirol Loriot . Durch diese Zusammenhänge kam das Adelsgeschlecht von Bülow zu seinem Wappentier und der Künstler Vicco von Bülow zu seinem Künstlernamen.
Der Pirol ist ein schlanker Vogel in der Größe eines Stars oder einer Amsel aber auffälliger gefärbt. Die Größe wird etwa 18 bis 24 cm angegeben (Schnabelspitze Stoßende). Pirole zeigen im Federkleid einen auffälligen d. h. Männchen und Weibchen unterscheiden sich Das Männchen hat einen grell gelben Rumpf schwarze Flügeldecken mit einem gelben Fleck je die Schwanzfedern der Stoß sind schwarz mit gelben Streifen. Das Weibchen ist mattgrün gefärbt etwas hellerer gesprenkelter Brust und Bauch und gelblichen Unterbauch. Diese Färbung verbessert die Tarnung Brüten auf dem Nest .
Beide Geschlechter zeigen einen rosa bis Schnabel der ähnlich lang ist wie beim aber etwas weniger schlank. Beine und Krallen grau gefärbt. Die Augen haben einen bräunlichen ins rötliche gehenden Farbton. Leicht erkennbar ist der Färbungen nur das Männchen dessen Kontrast schwarz und gelb im Flug auffällt. Leicht entdecken sind die Vögel nicht da sie oft hoch in Bäumen aufhalten. Das Nest ebenfalls in hohen Bäumen im Kronenbereich gebaut an einem geeigneten Ast aufgehängt. Die Eier hell rosa bis weißlich mit kleinen schwarzen gefärbt und entsprechen in ihrer Größe denen Staren oder Amseln.
Als Singvogel zeigt der Pirol einen Geschlechterunterschied: Es ist nur der männliche Vogel mit einem klangvoll flötenden Gesang sowie mit leiserem Zwitschern zu hören ist. Der Gesang sprachlich hilfsweise mit der Umschreibung "dü-düdelüüt-lio" oder "büloo-büloo" (daher der regionale Name) wiedergegeben und als Erkennungsmerkmal unterschiedbar. Der Lockruf lässt sich als "rääij-rääij" oder als "krääk-krääk" angeben. Vögel Geschlechter krächzen bei Aufregung was mit einem umschrieben wird.
Der Sommervogel Pirol ist nur von April oder Anfang Mai bis Ende August Anfang September in nördlicheren Breiten dann aber er in großen Teilen Europas und insbesondere im gesamten deutschen Sprachraum finden. Die Häufigkeit ist allerdings nicht sehr strichweise gibt es individuenreichere Bestände während in Regionen der Bestand ausgedünnt ist.
Der Pirol bevorzugt baumreiche leicht waldige die nicht zu dicht dafür aber auch sein dürfen. Er ist zu finden in und Kieferwaldungen in Auenwäldern und großen Obstbaumbeständen auch in Parkanlagen und größeren Gärten in allzu stark besiedeltem Gebiet.