Der Asteroidengürtel trennt die inneren von den äußeren Planeten. Die mittleren Abstände der Planeten zur Sonne lassen sich recht genau mit der Titius-Bode-Reihe angeben. Zwischen Mars und Jupiter klafft eine Lücke die durch den Asteroidengürtel gefüllt allerdings tritt der Abstand des Neptuns nicht der Reihe auf.
Es gibt bis heute kein klar Unterscheidungsmerkmal zwischen Planeten und Asteroiden . So ist der Planeten-Status von
Pluto aufgrund seiner geringen Größe und seiner elliptischen sowie gegen die Ekliptik geneigten Bahn umstritten. Viele Astronomen rechnen dem Kuipergürtel zu einem Reservoir von Kometen und Asteroiden das im inneren bis die Neptun-Bahn heranreicht. Kürzlich entdeckte ähnlich große im Kuipergürtel haben die Diskussion um Plutos neu entfacht. Pluto wird wohl seinen Status Planet bald verlieren. Eine plausible Erklärung zur Definition eines gibt das
California Institute of Technology das eng mit der NASA zusammen arbeitet: Ein Objekt im Sonnensystem wird als Planet wenn es eine größere Masse hat als anderen Objekte zusammen die sich im selben befinden. Somit ist die Erde ein Planet sie schwerer ist als alle Asteroiden die selbe Umlaufbahn wie die Erde haben. Pluto zwar das größte Objekt in seiner Umgebung nicht schwerer als die Summer seiner Nachbarobjekte er laut Definition nicht als Planet eingestuft kann. Nach dieser Definition hätte unser Sonnensystem neun nur acht Planeten. Für die Reihenfolge der Planetenbahnen von Sonne gesehen gibt es ein Akrostichon als Eselsbrücke " M ein V ater e rklärt m ir j eden S onntag u nsere n eun P laneten." Die Anfangsbuchstaben sind mit denen der identisch wobei Pluto noch mitgezählt wird.
Die wichtigsten bekannten Eigenschaften der Planeten unter Planet (Tabelle) tabellarisch erfasst.
Die Planeten
Merkur Venus Mars Jupiter und Saturn sind mit bloßem Auge am Nachthimmel und erscheinen heller als die meisten Fixsterne . Sie waren bereits in der Antike und wurden von vielen Kulturen mit ihren identifiziert. Die noch heute verwendeten Namen stammen der römischen Mythologie . Obwohl es bereits in der Antike des Heliozentrischen Weltbilds gab (z.B. Aristarchos von Samos) wurde Mitte des 16. Jahrhunderts allgemein angenommen dass sich die Planeten der Sonne um die
Erde bewegen ( Geozentrisches Weltbild ). 1543 veröffentlichte Nikolaus Kopernikus angeregt durch Aristarchos sein Werk "Von Umdrehungen der Himmelssphären" in dem er die in den Mittelpunkt stellte und die Erde als weiteren Planet erkannte. Unter günstigen Bedingung ist
Uranus auch mit bloßem Auge zu erkennen er wurde bereits 1690 fälschlicherweise als Stern Er wurde aber erst 1781 von Sir Friedrich Wilhelm Herschel als Planet erkannt. Mit Hilfe der Beobachtungen gelang es Johann Elert Bode die Umlaufbahn genau zu bestimmen. Anhand Bahnstörungen des Uranus berechnete Urbain Jean Joseph Leverrier die Bahn eines weiteren Planeten dies am 23. September 1846 zur Entdeckung des Neptun s durch Johann Gottfried Galle und Heinrich Louis d'Arrest. Durch den entdeckten Planeten konnten jedoch nicht sämtliche Unregelmäßigkeiten der Uranus-Bahn erklärt werden. Schließlich wurde 1930 von Clyde W. Tombaugh ein weitereres Objekt entdeckt und später
Pluto genannt der bislang als neunter Planet Die Existenz eines weiteren Planeten ( Transpluto oder Planet X ) im Sonnensystem ist unwahrscheinlich.
- mittlere Materien dichte : <math>\bar{\rho}=\frac{m}{\frac{3}{4} \pi R^3}</math> wobei <math>m</math>: Planeten masse <math>R</math>= Radius (<math>\bar{\rho} \geq 3\frac{g}{cm^3}</math> gesteinig <math>\bar{\rho} \leq gasartig)
- Kreisbahngeschwindigkeit um den Planeten herum (<math>v_k</math>): <math>v_k=\sqrt{\frac{G <math>G</math>: Gravitationskonstante <math>m R</math>: wie oben
- Entweich geschwindigkeit (<math>v_e</math>): <math>v_e=\sqrt{2} \cdot v_k = \sqrt{\frac{2G wobei <math>G m R</math> wie oben
Der englische Komponist Gustav Holst selbst Hobby-Astronom und von den Planeten schrieb die Suite Die Planeten . Sie gehört zu den bekanntesten Programmmusiken .
Siehe auch: Tabelle der Eigenschaften der Planeten Titius-Bode-Reihe Astronomische Objekte Astronomie Kosmologie Universum Galaxie
University of California welches bisher die meisten Exoplaneten lokalisiert www.wappswelt.de - Die Neun Planeten. Informationen über Sedna 2004 DW und Quaoar Michael E. Brown am California Institute of {{Navigationsleiste_Sonnensystem}}