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Plasmodien


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Plasmodien

Plasmodium malariae
Systematik
Reich : Protisten (Protista)
Unterreich : Alveolaten (Alveolata)
Stamm : Apicomplexa
Klasse : Aconoidasida
Ordnung : Haemosporida
Familie : Plasmodiidae (Plasmodien)
Unterfamilien

Plasmodien (Plasmodiidae) sind einzellige Parasiten die vor allem Säugetiere (Mammalia) und Zweiflügler (Diptera) befallen. Eingeteilt werden sie in Stamm der Apicomplexa. In der Familie der finden sich vier Unterfamilien mit bis zu Arten.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Plasomodien sind tierische Einzeller die keine aber als Eukaryonten (Eucaryota) im Gegensatz zu Bakterien einen Zellkern besitzen. Sie sind kommaförmig und recht aufgrund ihrer Lebensweise nehmen sie je nach Wirt und Entwicklungsstadium unterschiedliche Gestalt an. Die Form der Trophozoit misst drei Mikrometer die größte Form der Leberschizont bis 70 Mikrometer.

Verbreitung

Verbreitung

Plasmodien finden sich heute vorallem im tropischen und subtropischen Raum; da die Entwicklung stark mit Temperatur zusammenhängt kommen Plasmodien selbst dort nur in eine Höhe von unter 1500 Metern Bis zum 19. Jahrhundert waren sie auch Nordeuropa verbreitet wurden jedoch durch Flussbegradigungen und Sumpftrockenlegungen ausgerottet. Es finden sich Restbestände im Zentralasiatischen Raum (Armenien Algerien Georgien Kirgisistan Tadschikistan Türkei Turkmenistan und Usbekistan).

Lebenszyklus

Entwicklungszyklus

Als Endwirt dienen Mücken besonders der Gattung Anopheles; in ihnen die Vermehrung der Plasmodien statt der Mensch als Zwischenwirt . Es gibt vier Arten der Plasmodien beim Menschen die Malaria auslösen; sie gehören Gattung Plasmodium . Nachdem der Mensch von einer infizierten gestochen wurde sondert sie mit ihrem Speichel Gerinnungshemmer enthält Sporozoiten ab. Diese werden mit dem Blutstrom Leber getragen wo sie in die Zellen Lebergewebes eindringen und darin zum Leberschizont heranreifen. Dort findet eine Vermehrung (Teilung) die exoerythrozytäre Schizogonie genannt wird; dadurch entstehen zu 30.000 Merozoiten . Plasmodium vivax und Plasmodium ovale legen zwischen diesen Stadien Ruhephasen ein; verbleiben Hypnozoiten ungeteilt im Lebergewebe und sorgen dadurch Monaten für eine Neuinfektion selbst wenn die überwunden wurde. Die Merozoiten gehen in den Blutkreislauf über und befallen sodann rote Blutkörperchen . Sie dringen in diese ein und sich zu teilen. Aus dieser Teilung gehen bis sechszehn neue Merozoiten hervor. Bei den vier den Menschen Plasmodien sieht die Teilungsdauer folgendermaßen aus:

Plasmodium Malariaform Teilungsdauer / Fieberanfälle
P. ovale Malaria tertiana 48 Stunden
P. vivax Malaria tertiana 48 Stunden
P. malariae Malaria quartana 72 Stunden
P. falciparum Tropica unregelmäßig

Nach dem Ende der Teilung werden des vom Merozoiten aufgenommenen Hämoglobins frei das Hämozoin dieses löst die der typischen Malaria aus. Nach der einige Tage bis dauernden Produktion von Merozoiten beginnen einige zu geschlechtsreifen Zellen ( Gametozyten ) zu reifen. Diese finden sich nun mit den Merozoiten im Blut. Beim erneuten Stich einer werden diese Gametozyten in die Mücke aufgenommen wo sie Paaren und zu Gameten vereinigen. Daraus geht dann der Ookinet hervor der sich zwischen den Gewebeschichten Mückenmagens anlagert und dort zur Oocyste wird; in ihr entstehen bis zu neue Sporozoiten . Von dort aus wandern sie in Speicheldrüsen der Mücke und sind bereit zur eines Zwischenwirtes beispielsweise des Menschen.

Schadwirkung

Plasmodien sind wie bereits erwähnt die der menschlichen Malaria . Einerseits kommt es durch das Abbauprodukt zu Fieberanfällen und zu heftigen Immunreaktionen. Weiters bei P. malariae eine erhöhte Adhäsion der infizierten roten Blutkörperchen zu Ödemen führen dadurch treten oft Koma und ein.

Literatur

  • Deutsch:
    • Erwin Schimitscheck Günther T. Werner (1985): Malaria Fleckfieber Pest. Auswirkungen auf Kultur und - Medizinische Fortschritte. "; S. Hirzel Verlag Stuttgart
    • Jürgen Knobloch et al. (2003): " Malaria. Grundlagen und klinische Praxis "; Uni-Med Verlag Bremen

  • Englisch:
    • H.M. Gilles & D.A. Warrell Hrsg. (1993): Essential Malariology'"; Edward Arnold London
    • Miller L.H. et al. (1994): " Malaria Pathogenesis. " Science 264 1878-1883.
    • Coppel R.L. et al. (1998): " Adhesive proteins of the malaria parasite. " Current Opinion in Microbiology 1 472-481

Weblinks




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