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Platin


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Dieser Artikel befasst sich mit dem chemischen Platin weiteres siehe: Platin_(Begriffsklärung)

Eigenschaften
Allgemein
Name Symbol Ordnungszahl Platin Pt 78
mittlere rel. Atommasse 195 09
  Edelmetall
Atomar
Elektronenkonfiguration ( Xe ) 4f 14 5d 8 6s 2
Physikalisch
Schmelzpunkt 1769 °C
Siedepunkt ~4010 °C
Dichte 21 45 g/cm³
NMR-Eigenschaften
195 Pt
Kernspin 1/2
gamma / rad / T 5.751e7
Empfindlichkeit 0.00994
Larmorfrequenz bei B=4.7 T 43 M Hz

Platin ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Pt und der Ordnungszahl 78.
Es ist ein schweres schmiedbares dehnbares grau-weißes Übergangsmetall . Platin ist sehr korrosionsbeständig und wird Herstelllung von Schmuckwaren Laborgeräten Zahnimplantaten Kontaktwerkstoffen und verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Bemerkenswerte Eigenschaften

Das sehr korrosionsbeständige schmiedbare und duktile zeigt im reinen polierten Zustand den sog. Sowohl Wasserstoff als auch Sauerstoff werden von im aktivierten Zustand gebunden. Es besitzt daher bemerkenswerte katalytische Eigenschaften; Wasserstoff und Sauerstoff reagieren in seiner Anwesenheit explosiv zu Wasser . Allerdings werden Platinkatalysatoren schnell vergiftet.
Die hohe Haltbarkeit und Anlaufbeständigkeit eignen besonders zur Herstellung von Schmuckwaren.
Auch bei hohen Temperaturen zeigt Platin stabiles Verhalten. Es ist daher für viele Anwendungen interessant.
In Salz- und Salpetersäure ist es Von Königswasser wird es unter Bildung von angegriffen. Auch von Alkali- Peroxid- Nitrat- Cyanid- Salzschmelzen sowie Ruß wird Platin angegriffen. Platin daher nicht mit offenen Flammen beaufschlagt werden.

Anwendungen

Aufgrund seiner Verfügbarkeit und seiner hervorragenden haben Platin und Platinlegierungen eine unüberschaubare Anzahl Anwendungen erobert:
  • Schmuckwaren
  • Thermoelemente
  • Heizleiter
  • Kontakwerkstoffe
  • Laborgeräte
  • Katalysatoren
  • Wasserstoffspeicher
  • Magnetwerkstoffe
  • Chemischer Apparatebau
  • Schmelztiegel für die Glasherstellung
  • Glaseinschmelzlegierungen
  • Medizinische Implantate Zahnersatz
  • Herzschrittmacher
  • Schubdüsen Verkleidungen für Raketen
  • Arzneimittel gegen Krebs
  • Schreibfedern
  • Spinndüsen
  • Platinspiegel (Spiegel und Glasfenster die nur auf vom Glas abgewandten Seite reflektieren.)
  • usw.

Geschichte

Platin (abgeleitet von spanisch platina in der Bedeutung "kleines Silberkörnchen") wurde vor der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus von Indianern Südamerikas benutzt. Die erste europäische Referenz von dem italienischen Humanisten Julius Caesar Scaliger Er beschreibt ein mysteriöses weißes Metall das allen Schmelzversuchen entzog.

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Vorkommen

Südafrika Russland vor allem nördlicher Ural Kanada und Kolumbien .

Herstellung

Metallisches Platin (Platinseifen) werden heute praktisch mehr abgebaut. Platinbergwerke gibt es nur in (Transvaal).
Platinquellen sind auch die Buntmetallerzeugung (Kupfer und in Sudbury Ontario und Norilsk Russland. Hier die Platingruppenmetalle als Nebenprodukt an.

Vorsichtsmaßnahmen

Platin ist normalerweise nicht gesundheitsschädigend. Seine sollten als hochtoxisch angesehen werden.

Weblinks




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