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Playboy


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Playboy bedeutet im Englischen soviel wie "junger

1. Playboy ist der Titel eines erstmals im 1953 auf dem amerikanischen Markt erschienenen Männermagazins Fotos von spärlich bekleideten und völlig nackten jungen Frauen in erotischen Posen zeigt sich auch anderen Themen widmet für die angeblich die meisten Männer interessieren.

Ursprünglich hatte die Zeitschrift Stag Party ("Herrenabend") heißen sollen was aus Urheberrechtsgründen nicht ging. Ein Freund des Herausgebers Hugh schlug dann den Namen Playboy vor. Die Erstausgabe enthielt ein Centerfold auf dem die damals noch unbekannte Marilyn Monroe recht freizügig posierte daneben eine Sherlock Holmes -Geschichte einen Artikel über die Dorsey-Brüder und Bericht über das Tisch-Design im modernen Büro. den 70.000 Exemplaren der Startauflage wurden 54.175 Preis von 50 Cent verkauft.

Heute hat das Magazin für "alles was Spaß macht" allein in den USA eine Auflage von über 3 Millionen Hinzu kommen die jeweiligen Länderausgaben mit insgesamt 5 Millionen Exemplaren.

Die erste deutsche Ausgabe erschien am 24. 1972 zu einem Zeitpunkt als die Sexwelle bereits in vollem Gange war.

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2. Playboy ist auch die Bezeichnung für einen Mann der spätbürgerlichen Gesellschaft der nicht arbeitet gesellschaftlichen Vergnügungen wie Sport und Spiel nachgeht in Nachtclubs herumtreibt und sich vorrangig um junge Damen bemüht die er oft wechselt "eigentlich ein wunderbarer Nichtstuer" (Gunter Sachs) für ausgelassene Vergnügungen sich vor allem die Boulevardpresse interessiert.

Der Begriff "Playboy" taucht erstmals 1828 im Oxford English Dictionary auf. In der Definition dort heißt "ein Mensch besonders ein wohlhabender der darauf ist sich zu erfreuen"; "ein selbstsüchtiger Genusssucher".

Heute gehört zu einem echten Playboy mehr: schillernde Persönlichkeit mit leicht machohaftem Gehabe und einer ordentlichen Portion männlichen Sexappeals . Nach landläufiger Ansicht richtet sich sein nach den schnellen und teuren Autos die fährt und nach der Anzahl der Frauen er flachgelegt hat.

Als "Parasiten" der westlichen Gesellschaft erlebten Playboys des 20. Jahrhunderts ihre Blütezeit als man den Entbehrungen der Kriegstage wieder begann die Seiten des Lebens zu genießen. Bekannte Playboys Arndt von Bohlen und Halbach der Milliardär Ali Khan Alfonso Prinz zu Hohenlohe Lebemann Gunter Sachs der sich selbst ludens" (einen spielenden Menschen) nennt und Frauen das Schönste hält was es auf der gibt oder der draufgängerische Australier Freddie McEvoy zusammen mit Hollywood -Star Errol Flynn den High Society-Treffpunkt Acapulco unsicher machte. Auf die Frage des Newsweek ob er jemals arbeite entgegnete Playboy Rubirosa Diplomat aus der Dominikanischen Republik : "Arbeit? ich habe keine Zeit für Seine Lebensphilosophie: "Die meisten Männer wünschen sich sehnlicher als Vermögen zu verdienen ich will Vermögen ausgeben." Er kam am 5. Juli in seinem Ferrari bei einem Autounfall ums Leben. Die nannten ihn den "letzten echten Playboy".

Schlagzeilen machte Gunter Sachs als er - heftigem Werben in St. Tropez - am 14. Juli 1966 die Filmschauspielerin und Sexbombe Brigitte Bardot im Spielerparadies Las Vegas ehelichte. Die Bardot fand das Leben seiner Seite auf Dauer allerdings nicht sehr
"Ich hatte nicht einen Mann allein geheiratet eine Sippschaft herumscharwenzelnder Playboys die durch Komplizenschaft zusammengeschmiedet waren als es eine Ehe je In ihrem Leben fungierten die Frauen gewiss als `Frau´ im positivsten Sinne. Sie suchten schöne junge und vorzugsweise dumme Gefährtinnen. Pech Gunter! Da ich die letztgenannte Qualifikation nicht fiel ich ihm zunehmend lästig. Er playboyte und ich stand ihm dabei im Wege!"
1969 wurde die Ehe geschieden.

Materiell ausgesorgt zu haben das allein reicht aus um als Playboy zu gelten. Dazu auch umtriebige Vergnügungen jener Art wie sie Alfonso Prinz zu Hohenlohe beschreibt: "Das Wochenende zum Segeln nach Long Island oder Newport ; Polo bei den Vanderbilts in Connecticut ein paar Tage mit anderen Junggesellen Havanna auf Kuba ." Ein "echter" Playboy muss außerdem recht aussehen stets auf der Suche nach einer Affäre sein und verschwenderisch mit seinem zumeist Geld umgehen. Und er sollte im Rampenlicht Öffentlichkeit stehen. Rolf Eden ehemaliger Westberliner Disko- und Nachtclub-König und letzter deutscher Playboy
"Ich bin einfach nur wirklich potent wenn eben verschiedene junge Damen habe und das für mich immer wieder interessant die kleinen Geschichten die sie mir so erzählen und sie so bedrückt was sie für kleine haben. Und den Riesenspaß den wir immer Wir verreisen zusammen wir gehen sehr oft Ich versuche auch wirklich die Damen zufrieden stellen ich meine jetzt nicht sexuell nur vor allem auch kleine Schmuckstücke. Ich glaube muss man von oben bis unten jeden verwöhnen und sie wirklich sehr happy machen."

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