Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die plinianischen Eruptionen verdanken ihren Namen dem Augenzeugen und Plinius des Jüngeren der den Ausbruch des Vesuv und den Untergang von Pompeji im Jahr 79 n. Chr. in zwei Briefen an römischen Geschichtsschreiber Cornelius Tacitus beschrieb. Sein Onkel Plinius der Ältere fand bei diesem Ausbruch den Tod.
Innerhalb weniger Stunden können dabei durch Vulkanschlote einige Kubikkilometer Magma aufsteigen. Der gewaltige Druck und die entweichenden Gase stoßen alte Reste des Pfropfs oben reißen glühende Lavafetzen und Felsbrocken aus der Kraterwand mit. Der Materialstrom rast bis zu hundert Meter pro Sekunde im Schlot empor bildet oberhalb des Kraters eine Eruptionssäule die in die Stratosphäre reicht.