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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Plinianische Eruption


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Die plinianischen Eruptionen verdanken ihren Namen dem Augenzeugen und Plinius des Jüngeren der den Ausbruch des Vesuv und den Untergang von Pompeji im Jahr 79 n. Chr. in zwei Briefen an römischen Geschichtsschreiber Cornelius Tacitus beschrieb. Sein Onkel Plinius der Ältere fand bei diesem Ausbruch den Tod.

Plinianische Eruptionen als Teil des vulkanischen Geschehens sind außerordentlich explosive Ausbrüche die mit gewaltigen Aschenfällen verbunden sind.

Innerhalb weniger Stunden können dabei durch Vulkanschlote einige Kubikkilometer Magma aufsteigen. Der gewaltige Druck und die entweichenden Gase stoßen alte Reste des Pfropfs oben reißen glühende Lavafetzen und Felsbrocken aus der Kraterwand mit. Der Materialstrom rast bis zu hundert Meter pro Sekunde im Schlot empor bildet oberhalb des Kraters eine Eruptionssäule die in die Stratosphäre reicht.

Es sind die grauen Vulkane auch als Schichtvulkane bezeichnet die diesem Ausbruchstyp angehören und Pazifischen Feuerring bilden.

Der Mount Saint Helens in Amerika gehört ebenso zu diesem wie der Vesuv in Italien und der Laacher-See in der Vulkaneifel .

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