Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Für die Plutoniumbombe bildet der Spaltstoff PU-239 (das Isotop Plutonium mit der Massenzahl 239 : die Anzahl der Kernmasseneinheiten( Nukleonenzahl )) ohne Zweifel der geeignete Sprengstoff .
Das Prinzip dieser Atomwaffe wurde entsprechend am 16. Juli 1945 in Alamogordo gezeigt. Auch die Bombe in Nagasaki wurde auf diesem Prinzip gebaut.
Damit man den Sprengstoff Plutonium in Bombe verwenden kann muß waffenfähiges Plutonium zur Verfügung stehen. Diese Qualität des erreicht man bei einem Kernreaktor wenn die Brennelemente nur eine geringe (Tage bis wenige Wochen) im Reaktor bleiben ein ganz geringer Abbrand erzielt wird.
Bei einem Abbrand von etwa 20 bis 30 000 MWd/t wie er in zur Stromerzeugung genutzten Reaktoren erreicht wird bilden auch große Anteile nicht spaltbarer Plutonium-Isotope wie Pu-240 Pu-241 und Pu-242. Diese Plutoniummischung eignet wenig für waffenmtechnische Zwecke d.h. eine beabsichtige für den Bau einer Spaltbombe würde kaum technische Probleme aufwerfen.
Zum Bau einer Spaltbombe wird eine an spaltbarem Material benötigt der sogenannten kritischen Masse . Folgende Menegen werden nach Taylor angegeben:
Andere Quellen nennen z.T. größere Mengen der kritischen Masse für eine Spaltbombe. Um Massen in einer Konstruktion aufzuteilen in unterkritische müßten diese zu einer kritischen Masse zuusammengeschossen
Um eine Vorstellung zu gewinnen welche Probleme dabei auftreten muß man die Schußgeschwindigkeiten Für Waffenplutonium beträgt diese einige Kilometer pro
Würde man eine Spaltstoffmischung aus Reaktorbrennstoffen einer Reaktion bringen wollen müßten mehrfache Schußgeschwindigkeiten bei Waffenplutonium erzielt werden was nicht zu technische Probleme nach sich ziehen würde.