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Podelzig



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Wappen Karte
   
Basisdaten
Bundesland : Brandenburg
Landkreis :

Märkisch-Oderland

Einwohner : 1.007 (30.09.2002)

KFZ-Kennzeichen : MOL

Gliederung des Gemeindegebiets: 3 Ortsteile

Podelzig ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland .

Gliederung des Gemeindegebiets

Podelzig besteht aus mehreren Ortsteilen: Podelzig Kolonie und Siedlung) Klessin und Wuhden. Während bereits im Juni 2002 seine 750-Jahr-Feier beging Podelzig erst im August 2004 seien 650-Jahr-Feier

Der Hauptort Podelzig ist aus mehreren zusammengewachsen die aber keinen eigenen Ortsteilcharakter haben: (auf der Höhe) Neupodelzig (Kolonie) unterhalb des und Podelzig-Siedlung (ehemals: Zuckerfabrik).

Geschichte

1354-1618 Das Dorf Podelzig wurde zuerst 1354 erwähnt; zugleich mit dem Städtchen Lebus wurde von Markgraf Ludwig an Bischof Heinrich II. Um 1400 waren Hans und Peter von (Burgsdorff) die Lehnsbesitzer des Dorfes ferner Hans Heinrich Weynschutze und Heinrich List die aber Anteile an Podelzig erwarben. Der 1439 verstorbene Bischof Peter II. von Burgsdorff ist vermutlich Erbbegräbnis derer von Burgsdorff in Podelzig beerdigt Am 4. April 1563 wurde der 1515 Hans von Burgsdorff Rittergutsbesitzer; er erwarb später zweiten Rittersitz zwei Schäfereien und eine Windmühle Podelzig sowie etliche Dörfer in der Umgebung. kaufte er für 13.000 Taler ein Drittel ganzen Ortes Podelzig von seinem entfernten Verwandten Burgsdorff. Nachdem 1539 die Reformation in der Brandenburg eingeführt wurde erhielt Mitte des 16. auch Podelzig einen evangelischen Prediger. In der wurden auch Umbau- und Instandsetzungsarbeiten an der durchgeführt.

1618-1945 Im Dreißigjährigen Krieg kam es mehrfach schweren Verwüstungen und Plünderungen in Podelzig. Im 1636 wurde Podelzig von den kaiserlichen Truppen dem Oberst von Manteuffel geplündert die Kirche das Pfarrhaus angezündet und der Pfarrer Crupsacius Im August 1639 wurde Podelzig durch schwedische unter den Obersten Drewitz und Stenbock in gesteckt; fast das ganze Dorf wurde vernichtet. dem Ende des 30-Jährigen Krieges forderte der Arnim von Burgsdorff 1652 kurfürstliche Hilfe für Neubau des Pfarrhauses ein da Podelzig vollständig war. Um 1674 kaufte Kurfürst Friedrich Wilhelm die Hälfte des Ortes und richtete in ein Vorwerk zum Domänenamt Lebus ein zu bereits das damals selbständige Dorf Wuhden gehörte. der Trockenlegung des Oderbruches durch Friedrich den wurde 1775 Neu Podelzig als Kolonistendorf gegründet trug lange die Bezeichnung "Kolonie". Podelzig hatte wirtschaftlichen Aufschwung teil 1829 wurde die Chaussee Frankfurt (Oder) nach Manschnow durch Podelzig gebaut wurde die Eisenbahnlinie Frankfurt-Küstrin über Podelzig eingerichtet bekam Podelzig erst 1879 einen Haltepunkt. 1928 die Landgemeinden Alt Podelzig und Neu Podelzig die Gutsbezirke Adlig Podelzig und Königlich Podelzig Gemeinde Podelzig zusammengeschlossen. Die Ortsteile Klessin und wurden 1946 und 1950 nach Podelzig eingemeindet.

Am Ende des 2. Weltkrieges wurde durch die Kriegshandlungen zu 85 % zerstört. der Hauptkampfzone liegend war der Ort ständigen und Gegenangriffen ausgesetzt. Bahnhof und Versorgungsleitungen waren Von den vorher etwa 1.000 Einwohnern kehrten 180 nach Podelzig zurück; von ihnen starben Menschen an Typhus. In den nachfolgenden Jahren 20 Menschen durch Minen. Auch das Pfarrhaus völlig zerstört; die darin enthaltenen alten Unterlagen Kirchenbücher sind vollständig verbrannt.

(mit freundlicher Genehmigung aus den Internetseiten des Pfarramtes Podelzig)

[Pfarramt Podelzig] http://www.podelzig.de ]




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