Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die politische Bildung hat ihre Wurzeln in der Politikwissenschaft und der Pädagogik . Das Ziel der politischen Bildung ist je nach der politischen Grundorientierung
In demokratischen Gesellschaften ist es das der politischen Bildung systematisch die Kenntnisse über das demokratische zu vermitteln um den Bürger zu autonomen und mündigen Staatsbürgern zu erziehen. Kurz Demokratie lernen .
Ziel der politischen Bildung sollte es sein wertfrei Themen zu behandeln und zu vermitteln dies entspricht nicht der Realität.
Für konservative Politiker bzw. Pädagogen ist das oberste die Aufrechterhaltung von Ordnung und Hierarchie durch die Staatsautorität. Es soll Verständnis politische Zusammenhänge aufgezeigt werden – Institutionenkunde Rechtsprinzipien und die Staatsbürger sollen einen Gemeinsinn für Umgebung (Gemeinde Kreis Land BRD) entwickeln.
Für liberal -konservative Politiker bzw. Pädagogen ist das oberste die Wahrung der rechtsstaatlichen Verantwortlichkeiten. Wissen über Gesellschaftsordnung und Wertebewusstsein sowie das Einüben von Tugenden sind ihnen wichtig.
Für sozial-liberale Politiker bzw. Pädagogen ist das oberste die vielfältige Konkurrenz um Stabilität und Effizienz erreichen. Politische Bildung soll Urteilsvermögen schärfen und kritische Loyalität zu allen gesellschaftlichen Akteuren und schaffen sowie die Interessenwahrnehmung fördern.
Für demokratisch- sozialistische Politiker bzw. Pädagogen ist das oberste der Abbau von Herrschaft in allen gesellschaftlichen Die Prioritäten liegen auf Herrschafts- und Ideologiekritik. Bürger sollen sich bewusst sein dass sie handeln müssen um sich zu emanzipieren.
Für marxistische Politiker bzw. Pädagogen ist oder war Ziel die revolutionäre Aufhebung der politisch-ökonomischen Grundstruktur kapitalistischen Systems. Die Bürger sollen ein Klassenbewusstsein Für die Aufhebung der Ordnung ist es solidarische Handlungsformen zu fördern.
Im so genannten „ Beutelsbacher Konsens “ legte man in den 70er Jahren was politische Bildung darf bzw. beachten muss. Die drei besagen zum einen dass SchülerInnen nicht überwältigt dürfen. D.H. dass LehrerInnen nicht ihre Meinung SchülerInnen aufnötigen dürfen. Zweitens muss etwas kontrovers des Unterrichtes diskutiert werden wenn es auch der Öffentlichkeit kontrovers erscheint. Drittens muss politische die SchülerInnen in die Lage versetzten die Situation und ihre eigene Position zu analysieren daraus Konsequenzen zu ziehen.
Hier wird nicht auf undemokratische Epochen wie z.B.: die staatsbürgerliche Erziehung des Kaiserreiches und der Weimarer Republik die nationalsozialistische Erziehung oder die Staatsbürgerkunde DDR .
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges die politische Bildung darauf ausgerichtet die Deutschen entnazifizieren ( Entnazifizierung re-education-Umerziehung). Es ging darum die Deutschen zu demokratisieren. Der Alliierte Kontrollrat beschloss in seiner „Direktive 54“ vom dass die Schulen „die Entwicklung eines bürgerlichen und „die Auffassung einer demokratischen Lebensweise“ fördern
Die Bundesländer erhielten die ausschließliche Zuständigkeit die politische Bildung taten sich aber schwer Demokratie war fast ein Fremdwort. Anstöße kamen aus der Pädagogik.
Kennzeichen dieser Epoche war der Übergang eher erziehungsphilosophischen Theorien zu didaktischen Konzeptionen der politischen Bildung . Anlass war eine kritische Wahrnehmung der in der BRD. Themen waren Sozialerziehung staatsbürgerliche und Gewissensbildung.
In dieser Phase wurde die politische Bildung stark von den Sozialwissenschaften beeinflusst und begann eine Systematisierung didaktischer und methodischer Ansätze.
Herausforderung für die politische Bildung war auch der wirtschaftliche und politische Zusammenbruch im Deutschlands. In den damals neuen Bundesländern traten allem unter männlichen Jugendliche gewaltige Probleme auf.