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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 20. November 2014 

Politisches System der USA


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Das Politische System der USA beschreibt die staatliche Institutionen die politischen und deren Ergebnisse als Summe der Gesetze Verordnungen in den Vereinigten Staaten von Amerika .

Die USA sind in 50 teilsouveräne aufgeteilt. Die Organisationsform des politischen Systems ist die des Bundesstaates . Es gibt somit zwei Regierungsebenen: die Gesamtstaates also der Bund und die der also die einzelnen Staaten der USA (siehe Föderalismus ).

Die Verfassung der USA sieht für den Bund als Regierungsform präsidiale Demokratie vor. An der Spitze der Regierung der Präsident der vermittelt über Wahlmänner von den amerikanischen Bürgern auf vier Jahre gewählt wird. Das wird Kongress genannt und besitzt zwei Kammern. Das Repräsentantenhaus das zu jeweils einem Drittel alle Jahre gewählt wird und der Senat aus dem pro Staat jeweils zwei entsandt werden. Die Verfassung versucht zwischen den ein System der gegenseitigen Kontrolle zu etablieren and balance). Über die Einhaltung der Verfassung der Supreme Court .

Das Parteiensystem der USA wird von Republikanischen Partei mit konservativer Ausrichtung und der Demokratischen Partei mit liberaldemokratischer Ausrichtung dominiert. Die beiden sind schwach strukturiert und organisiert. Lokale politische dominieren die Programme der jeweiligen Wahlkreiskandidaten. Durch Vorwahlensystem besitzen sie auch nicht ein Monopol der Kandidatenauswahl. Manche sprechen bezugnehmend auf die in der USA von Wahlvereinen. Bei den in den USA fallen häufig sehr hohe an Wahlkampfspenden und ihre Herkunft sind ein Thema wenn die Unabhänigkeit der Kandidaten und in den USA in Frage gestellt werden.

Für ein präsidiales Regierungsystem gilt das System der USA als ungewöhnlich stabil. Mit über 200 Jahren demokratischer Tradition ist die die älteste ununterbrochene Demokratie der Welt.

Inhaltsverzeichnis

Verfassung der USA

Die Constitution of the United States besteht aus 7 Artikeln und 26 ( amendments ). Sie war Resultat eines langewährenden Streits zwei republikanischen Fraktionen die als "Federalists" und in die Geschichte eingegangen sind.

Nach der Unabhängigkeitserklärung von 1776 wurden 1777 die "Articles of Confederation" als Vorläufer heute geltenden amerikanischen Constitution angenommen. Diese Verfassung zeigte den starken Selbstbehauptungswillen der 13 die sich in ihr nur zu einem zusammenschlossen. Zwar gab es einen gemeinsamen Kongress das Recht hatte über Krieg und Frieden entscheiden Steuern und Gesetze wurden aber in Staat einzeln erhoben und durch ein kompliziertes teilweise mit dem Zentrum geteilt. Diese Praxis umfassende wirtschaftliche Probleme die durch den Krieg England noch verstärkt wurden. Insofern entschlossen sich Verfassungsväter zu einer Verfassungsrevision.

Die amerikanische Bundesverfassung wurde in ihrer 1787 in Philadelphia angenommen. Neben ihrer wohl bemerkenswertesten Eigenschaft dass sie die erste demokratische Verfassung überhaupt und bis heute ist - generierte vor der Widerstreit zwischen Zentralstaats- und Konföderationsbefürwortern zwei Elemente die umfassende Bedeutung für demokratische Staatswesen haben sollten: Grundrechte und den Föderalismus .

Die Verfassung von 1787 war ein Kompromiss zwischen beiden Gruppen. die einen sich nicht von einer übermächtigen bestimmen lassen wollten sahen die anderen ihr in einem zupackenden zentralisierten Gemeinwesen. Um eine möglich zu machen akzeptierten die Föderalisten eine staatliche Ebene die Bundesstaaten wohingegen die Anti-Föderalisten Zentralgewalt anerkannten. Zudem konnten sich die Anti-Föderalisten ihrer Forderung nach einem umfassenden Grundrechtskatalog durchsetzen Vorbild für viele andere Verfassungen weltweit wurde. "Bill of Rights" genannte Sammlung garantierter Rechte die ersten zehn Verfassungszusätze ("Amendments").

Perücken und Puder waren auch in den beliebt: Einbringen der 10 Amendments ("Bill of

Die Angst vor einem übermächtigen Zentralstaat auch die Verfassungsrealität bis heute was in amerikanischen Prinzipien zur Organisation der Machtverteilung zu ist. Die USA sind ein präsidentielles System starke Exekutive durch ein System wechselseitiger Machtbe- und in Schach gehalten wird: die sogenannte "Checks Balances". Zwar hält der Präsidente durchaus umfassendere als zum Beispiel ein deutscher Bundeskanzler allerdings seine Position durch strikte Gewaltentrennung von Legislative und Judikative getrennt. Speziell der amerikanische Kongress kann den Präsidenten durch Gesetze und sanktionieren. Entgegen dem Prinzip in parlamentarischen Demokratien sich beide Institutionen gegenseitig nicht auflösen. Damit die USA zu einem der stabilsten Systeme weltweit. die in vielen europäischen Staaten fasst zur gehören sind in den USA weithin unbekannt.

Moralische Grundwerte

Das politische und rechtliche System der ist von einigen Grundüberzeugungen tiefgehend geprägt.

Religion

Auch wenn die USA keine offizielle haben so sind die USA insgesamt stark geprägt. So gehört es zur Kultur der dass einige christliche Feste groß gefeiert werden Thanksgiving).

Auch die Politik ist stark geprägt: enden die Reden des Präsidenten mit der "God bless you" (dt: Gott segne dich). Motto der Union ist "In God We Es erscheint im Staatsemblem sowie auf Münzen Geldscheinen.

Ebenfalls aus diesem Grund ist Abtreibung streng verboten und entsprechende Kliniken werden vom militanten Abtreibungsgegnern angegriffen ebenso stellte die Zahlungen für Hilfsprojekte ein in welchen auch angeboten beziehungsweise in denen in Beratungen auch als Möglichkeit in einer bestimmten Situation zu dargestellt wurden.

Auch die Bildung ist betroffen: In Staaten darf die Evolutionstheorie nicht mehr unterrichtet werden sondern stattdessen die biblische Schöpfungsgeschichte gelehrt.

Auch in aus europäische Sicht kritischen wie dem Datenschutz existieren nur minimale staatliche Regelungen generell man auch hier auf die Kräfte des

Vertrauen auf die Marktwirtschaft

Im Gegensatz etwa zu manchen Strömungen europäischen Staaten herrscht in den USA die Überzeugung dass der Markt sich selber regeln kann und staatliche deshalb kontraproduktiv wären.

Meinungsfreiheit

Zur Idee des Liberalismus gehört in USA die Überzeugung dass man niemandem verbieten seine Meinung zu sagen. Diese Auffassung gehört als Anhang zur amerikanischen Verfassung und ist den Gerichten auch stets anerkannt worden.

Vor allem in den letzten Jahren die Meinungsfreiheit jedoch radikal beschnitten:

  • unpatriotische Äußerungen sind speziell seit dem 11. September tabu. Zahlreiche Prominente die sich entsprechend haben wurden von den Medien und den geächtet und boykottiert.
  • Seit dem Digital Millennium Copyright Act steht die Veröffentlichung von Methoden zur eines Copyrights unter Strafe. Kritiker sprechen deshalb von Zensur .
  • Die Benutzung von Schimpfwörtern die Darstellung Nacktheit oder andere vorgeblich jugendgefährdende Darbietungen in Öffentlichkeit sind stark reglementiert. Großes Kritik und Strafen wurden gegen den Fernsehsender CBS erhoben der während der Viertelpause des um die Super Bowl angeblich ungeplant für einige Sekunden den Busen von Janet Jackson zeigte ( siehe auch: Nipplegate ). Inzwischen wurden auch zahlreiche Radiosender wegen Senden von Schimpfwörtern zu Strafen in Millionenhöhe Zahlreiche Sender setzen deshalb auf "Zensurmaschinen" die zeitverzögertes Senden von Live-Sendungen ermöglichen.

Angst vor einem zu starken Staat

Zahlreiche Regelungen in den USA sind der Überzeugung geprägt dass die Bürger vor zu mächtigen Staat geschützt werden müssen. Dazu auch der zweite Verfassungszusatz (mit Grundrechtscharakter) der Bürger den Besitz von Waffen weitestgehend ohne Einschränkungen erlaubt. Dadurch sollen die Bürger notfalls auch mit Waffengewalt gegen diktatorischen Staat verteidigen können. Nach neuesten Gesetzesänderungen sämtliche Unterlagen über den Verkauf von Waffen spätestens 24 Stunden vernichtet werden damit der keine Kenntnis davon bekommen kann wer welche besitzt.

Speziell nach dem 11. September wurde jedoch auch diese Theorie relativ und weitgehend ohne öffentliche Diskussion revidiert und Bundesbehörden wie FBI CIA und das Heimatschutzministerium haben zahlreiche Sonderrechte gegen mutmaßliche Terroristen vorzugehen.

Die bundesstaatliche Exekutive

Der US-Präsident

Der Präsident der USA gilt als Machtzentrum im politischen System. Seine Position ist eine andere als die Stellung eines Premierministers Kanzlers in parlamentarischen Demokratien. So bildet der Präsident eine einheitliche Exekutive in der er Funktion des Staatsoberhaupts mit der des Regierungschefs aber keinesfalls Mitglied der Legislative sein darf. parlamentarischen Demokratien hingegen ist die Exekutive meist (bspw. Bundespräsident als Staatsoberhaupt Bundeskanzler als Regierungschef) in das Parlament eingebettet.

Das Machtzentrum der USA: The White House

Diese relativ umfassenden Vollmachten werden durch umfassendes System an Machtkontroll- und Machtverschränkungsmechanismen (Checks Balances) systemar ausbalanciert. Zentral dabei ist die zwischen US-Präsident und Kongress. Anders als in Demokratien geht die Exekutive nicht aus dem hervor sondern befindet sich in einer operativen zum Parlament. So hat der US-Präsident keine Initiativrechte im Gesetzgebungsprozess. Stattdessen manifestiert sich der "Erfolg" eines Präsidenten durch seine Fähigkeit den in Gesetzesfragen informell auf seine Linie zu zum Beispiel durch die "State of the Address". Gesetzesvorlagen des Kongresses kann der Präsident durch sein Veto kippen sofern er nicht eine 2/3-Mehrheit beider Kammern überstimmt wird.

Neben diesen Erscheinungsformen des Präsidenten als ist er der Chef der amerikanischen Exekutive bestimmt mit Zustimmung des Senats die Minister Er ist zudem Oberbefehlshaber der Streitkräfte die Kriege zu erklären oder zu beenden liegt untypischerweise nicht beim Staatsoberhaupt sondern beim Kongress. Präsident kann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen und parlamentarischer Kontrolle Einsätze des Militärs anordnen und Zugriff auf die Atomstreitmacht der USA. Darüber ist der Präsident der oberste Diplomat seines Botschafter und internationale Verträge müssen allerdings vom bestätigt werden

Die Wahl zum US-Präsidenten weist ebenfalls Unterschiede zur üblichen Praxis in parlamentarischen Systemen Formale Voraussetzung für das höchste Amt im hat jeder gebürtige Amerikaner der mindestens 35 alt ist und seinen ständigen Wohnsitz seit Jahren in den USA hat. Da es den USA keine stehenden Parteistrukturen wie zum in Deutschland gibt erfolgt die Nominierung geeigneter über Vorwahlen sogenannte Primaries. In diesen offenen geschlossenen Vorwahlen wählen die Bürger der einzelnen ihren Favoriten unter mehreren Alternativen. Der Gewinner Vorwahlen wird dann durch die Delegierten der Conventions" einer Art Parteitag zum Präsidentschaftskandidat einer Partei gekürt. Der eigentliche Wahlkampf fordert von Kandidaten immer noch einen umfassenden Einsatz von Mitteln die aber neben Spenden durch ein den 1970ern existentes Prinzip staatlicher Wahlkampfhilfen erweitert

Vizepräsident

Der amerikanische Vizepräsident hat zwei Funktionen: ist Stellvertreter des Präsidenten falls dieser amtsunfähig oder stirbt. Zudem ist er der Vorsitzender Senats wo er zwar kein Stimmrecht hat bei Stimmenpatt den Ausgleich geben kann. Darüber ist der Vizepräsident faktisches Mitglied der Exekutive übernimmt zeremonielle Aufgaben.

Die Secretaries

Einen weiteren Unterschied zu parlamentarischen Demokratien die Stellung der Sekretäre die dem US-Präsidenten sind. Anders als beispielsweise in der BRD in ihnen formal keine Ministerposition zu sehen. haben sogar einflussreiche Secretaries (wie zum Beispiel Henry Kissinger ) nur Berater-Rang und werden mit keinem in der US-Verfassung erwähnt.

Die bundesstaatliche Legislative

Der US-Kongress

Der US-Kongress versteht sich nicht als im klassischen Sinne sondern als oberste Gesetzgebungsinstanz. Kongress bezeichnet man dabei das amerikanische Zwei-Kammer-System aus Senat und Repräsentantenhaus ("House") besteht. Beide gemeinsam tragen den Gesetzgebungsprozess und verfügen über äußerst umfassende Macht der Ausgabenbewilligung. Darüber hinaus der Kongress beim Abschluss von Verträgen mit Mächten befragt werden; er hat die formelle Kriege zu erklären Bundesbeamte Richter Kabinettsmitglieder und Präsidenten wegen Vergehen zu belangen (" Impeachment ) und er hat das Recht Verhöre und entsprechende Unterlagen anzufordern. Damit stellen beide ein wirkungsvolles Gegengewicht zum Präsidenten dar dessen daran gemessen wird wie fähig er ist Kongress auf "seine Linie" zu bringen. Fraktionsdisziplin deutschem Vorbild existiert in den USA nicht. und Abgeordnete verstehen sich weitgehend als Vertreter legislativen Funktion und durchaus als Gegengewicht zum - dabei ist es eher Regel als dass Republikaner mit Demokraten gemeinsam abstimmen.

Entgegen der Praxis in parlamentarischen Regierungssystemen der Kongress kein Selbstauflösungsrecht er kann nicht Präsidenten aufgelöst werden oder diesem sein Misstrauen Zudem darf kein Mitglied der Legislative ein in der Exekutive oder Judikative besetzen.

Das Repräsentantenhaus ("House of Representatives")

Das Repräsentantenhaus ist die legislative Willensvertretung Amerikaner die noch am ehesten dem deutschen entspricht. Gewählt werden Vertreter aus allen Bundesstaaten dem District of Columbia und exterritorialen Gebietskörperschaften Stimmrecht im Plenum) entsprechend eines Proporzprinzips. Das alle 10 Jahre wird neu ermittelt wie Abgeordnete in jedem Bundesstaat für zwei Jahre wählen sind. Derzeit sind es 435 House-Mitglieder. müssen mindestens 25 Jahre alt sein seit Jahren die US-Staatsbürgerschaft besitzen und ihren Wohnsitz dem Staat haben der sie bestellt hat. der Bewilligung von Gesetzen ist das Repräsentantenhaus dem Senat gleichberechtigt ausser bei Haushaltsvorlagen in das Repräsentantenhaus Initiativrecht genießt.

Der Senat

Der Senat bildet die legislative Vertretung amerikanischen Einzelstaaten auf Bundesebene. Anders als bei Zusammensetzung des Repräsentantenhauses entsenden alle Bundesstaaten (also der District of Columbia) gleich viele Senatoren zwei. Diese werden auf sechs Jahre ebenfalls vom Volk gewählt wobei alle zwei Jahre der Senatoren ausgetauscht wird. Der Senat ist Gesetzesfragen mit dem Repräsentantenhaus weitgehend gleichberechtigt allerdings er bei der Bestellung von Bundesrichtern Botschaftern anderen hohen Staatsbeamten zustimmen und er entscheidet einer Anklage des Repräsentantenhauses unter Vorsitz des Bundesrichters über Impeachment-Fälle. Ein Unikum des politischen der USA bildet die Tatsache dass der Senatsvorsitzender ist. Zwar hat er kein Stimmrecht bei Abstimmungspatt) allerdings unterläuft diese Doppelfunktion faktisch strikt durchgehaltene Trennung aller Organe der Exekutive der Legislative. Ihm zur Seite steht ein dem Senat gewählter "President pro tempore" der sein Vize agiert.

Ausnahmsweise mal einträchtig: der US-Senat

Die bundesstaatliche Judikative

Der US Supreme Court ist das Bundesgericht und gleichzeitig das einzige Judikativorgan das der Verfassung erwähnt ist. Ihm stehen derzeit neun vor die auf Vorschlag des Präsidenten vom bestätigt werden und dann weitgehend auf Lebenszeit werden. Der US Supreme Court hat keinen geregelten Normenkontrollauftrag für die US-Verfassung übt diesen faktisch kraft gewachsenem Richterrecht aus (judicial review). umfasst seine Tätigkeit - anders als zum in Deutschland - nicht die abstrakte Normenkontrolle nur die Verfassungsmäßigkeit konkreter Fälle die über Berufungsgerichte an ihn verwiesen werden. Der Supreme ist in zentralen bundesstaatlichen Fragen die erste Anlaufstelle. Vor allem bei rechtlichen Konflikten mit Konsuln oder im Seerecht.

Politische Partizipation: Wahlen Parteien und Verbände

In allen Fragen die politische Partizipation kann man Amerika mit Fug und Recht Mutterland des Pluralismus bezeichnen. Dieser Idee liegt die These dass sich gesellschaftliche Interessen selbst organisieren und sie nicht gesteuert werden müssen oder sollen. setzt sich das stärkste Interesse im Wettbewerb anderen als dominant durch wodurch dem Allgemeinwohl besten gedient sei.

Parteien im amerikanischen System

Diese Einsicht lässt sich gut im Parteisystem und im Wahlrecht nachverfolgen. Was Deutsche Parteiensystem begreifen ist in den USA weitgehend Die beiden großen Parteien die Republikaner und die Demokraten haben kaum stehende Parteistrukturen keinen Auftrag Willensbildung und treten überregional eigentlich nur in Präsidentschaftswahlen auf.

Die Wappentiere der Demokraten und Republikaner: Esel Elefant

Während deutschen Parteien eine Vielzahl an grundgesetzlich fixierten Aufgaben liegt die Hauptaufgabe von Demokraten und Republikanern in ihrer Rekrutierungsfunktion. Anders in parlamentarischen Systemen existiert dabei jedoch keine Parteimitgliedschaft durch die man Beiträge zahlen muss sich auf Ortsebene nach oben durcharbeitet. Vielmehr man Gesinnungsdemokrat oder Gesinnungsrepublikaner indem man sich den eher staatsinterventionistischen Zielen der Demokraten oder zu den wirtschaftsliberalen Zielen der Republikaner bekennt man für oder gegen Abtreibung Todesstrafe oder oder ist.

Wahlen

Präsidentschaftswahlen

Als einer der wenigen halboffiziellen Akte den man sich zu einer Partei bekennt die Registrierung zu den Vorwahlen und Spenden eine Partei oder einen Kandidaten gewertet werden. US-System kennt keine Landeslisten bei den Präsidentschaftswahlen es kein parlamentarisches System ist. Will ein als Präsidentschaftskandidat kandidieren kann er entweder als Einzelperson oder als Vertreter einer Partei sich lassen. Letzteres hat den Vorteil dass man Unterstützung und mehr Gelder erhält.

Stehen mehrere Kandidaten fest beginnen die ("Primaries"). Hierbei wählen die einzelnen Bundesstaaten ihre unter den Kandidaten der Parteien. Man unterscheidet zwischen "offenen" und "geschlossenen" Vorwahlen. Während man in geschlossenen Vorwahlen als Wähler einer Partei lassen muss können in einigen Bundesstaaten theoretisch Wähler über den Präsidentschaftskandidat zum Beispiel der abstimmen. Jeder Bundesstaat schickt dann im Sommer Wahljahres eine Delegation zu den sogenannte "Caucusses" einer Art Parteitag - auf denen die gekürt werden. Formal müssen die Wahlmänner nicht den Kandidaten wählen den die der Wähler ihres Staates gewählt haben. Allerdings die erst Mitte des 20. Jahrhunderts eingeführten erheblich zur Entmachtung der Parteien beigetragen weil bisher unbekannte aber charismatische Parteien durch Erfolgsstories den Vorwahlen riesige Zustimmungswerte landesweit generieren konnten.

Die heiße Phase der Präsidentschaft beginnt August und geht bis November. Die landesweiten finden immer am "ersten Dienstag der auf zweiten Montag im November folgt" statt und passiert einiges. Als erstes wären da die um Spenden Unterstützer und der eigentliche Hauptwahlkampf nennen. Anders als in Deutschland sind Parteien Institutionen im Wahlkampf nicht die wichtigsten Faktoren. konzentrieren Hauptwahlkämpfe umfassende gesellschaftliche Kräfte - vor die sogenannte PACs ("Public Action Committees") die den USA das Wahlkampfmanagement die Spendenverteilung und Unterstützung von Kandidaten und Parteien übernehmen. PACs Gruppen aus dem gesellschaftlichen Umfeld die von Individuum von Unternehmen Parteien Lobbygruppen oder ganz Strukturen ins Leben gerufen wurden. Da in USA jeder für jeden Kandidaten werben darf auf diesem Wege der Großteil der Wahlkampfunterstützung. seit der Einführung öffentlicher Wahlkampfunterstützung eigentlich große an Kandidaten untersagt sind kommt den PACs eine weitere zentrale Aufgabe zu: das Spendensammeln. nur über den Umweg eines PACs können ohne Größenbegrenzungen an eine Partei und an Kandidaten weitergeleitet werden. Da auch Unternehmen und entsprechende Gruppierungen aufbauen können wird so Wahlkampfhilfe an mehrere Kandidaten gleichzeitig geleistet.

Der eigentliche Urnengang zur Präsidentschaftswahl läuft Wahlmänner und ist nicht ganz frei von wie die Wahl 2000 gezeigt hat. In USA kennt man nur das Mehrheitswahlrecht - die einzelnen Bundesstaaten wählen dabei direkt den Präsidenten sondern eine mittelbare Instanz Wahlmännern (Electors) die in ihrem Namen die für einen der Kandidaten gibt. Jeder Bundesstaat dabei so viele Wahlmänner wie er Senatoren und Abgeordnete stellt. dieses Prozederes: 51% der Stimmen eines Staates für 100% der Wahlmännerstimmen. So kommt es dass George W. Bush die Wahlen von offensichtlich gewonnen hat (obwohl auch das umstritten obwohl weniger als die Hälfte der US-Wähler ihn gestimmt hat.

20. Januar: Inauguration vor dem Capitol

Die Wahlmänner treten dann im Dezember Wahljahres zusammen und geben dann wirklich die für die Kandidaten ab. Formal sind sie an das Votum des Wählers gebunden stimmen immer entsprechend ab. Präsident wird der Kandidat die absolute Mehrheit der Wahlmännerstimmen auf sich Kann keine absolute Mehrheit erreicht werden wählt Repräsentatenhaus aus den drei höchstbewertetsten Kandidaten den der Senat den Vizepräsidenten. Amtseinführung des neuen ist im Folgejahr am 20. Januar.

Verbände

In kaum einem Element des US-Systems der organisierte Pluralismus so deutlich wie in der Aufstellung Verbändewesens. Ebenso wie in Deutschland aggregieren sich in den USA in Unternehmens- Arbeitnehmer- Berufs- Agrarverbänden und Bürgerinitiativen die breite Interessen (zum Umweltschutz) oder "single issues" (zum Beispiel die der National Riffle Association (NRA)) vertreten können. aber als in Deutschland stehen Verbände in weitgehend freien Wettbewerb ohne dass der Staat Parteien einseitig bestimmte Verbände bevorzugen oder sogar in den Gesetzgebungsprozess einbinden. Zudem verlief die vieler Verbände deutlich später als in den was zu dem sehr fragmentierten und heterogenen der Interessenorganisationen insgesamt geführt hat. So sind Gewerkschaften teilweise deutlich liberaler als in Europa auch andere Verbände existieren redundant und nehmen Vielzahl von Stellungen ein.

Wie auch in anderen demokratischen Systemen Verbände eine deutlich erkennbare Rolle im öffentlichen Leben der USA ein. Ziel ist es hier Einfluss auf Gesetzesvorlagen und die Kandidatenauswahl nehmen. Vier Möglichkeiten erfreuen sich dabei besonderer

- die Aufstellung von "PACs" bei - die Nutzung von "Grassroot"-Bewegungen über die auf Politiker in ihren Heimatkreisen aufgebaut wird formelle und - informelle Einflussnahme v.a. auf (Lobbying)

Damit wird erkenntlich dass US-Verbände primär indirektem Wege Einfluss üben. Durch Unterstützung eines Kandidaten durch Druckaufbau und durch die Teilnahme öffentlichen Hearings bei Gesetzesvorlagen im Kongress. Neben Legislative ist aber auch die Exekutive Adressat Verbändeeinflusses. Zwar haben nur wenige Verbände direkten zum Büro des Präsidenten dafür wird umso Einfluss auf die Verwaltung ausgeübt die auch kaum ohne Verbände arbeiten könnte. Dabei ist personelle Austausch zwischen Interessengruppen Politik Verwaltung Wissenschaft Militär deutlich normaler als in Deutschland.

Siehe auch: Portal Politik außenpolitisches System der USA

Weblinks



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