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Polyploidie


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Als Polyploidie bezeichnet man in der Biologie das dass manche Arten mehr als zwei Sätze Chromosomen in ihren Zellen besitzen.

Ein einfacher ( haploider ) Chromosomensatz enthält jedes Chromosom einmal ein ( diploider ) Chromosomensatz zweimal. Ab drei Chromosomensätzen spricht von Polyploidie:

  • triploid: drei Chromosomensätze z.B. bei manchen Bärtierchen (Tardigrada)
  • tetraploid: vier Chromosomensätze z.B. bei manchen Salmonidae
  • hexaploid: sechs Chromosomensätze
  • octoploid: acht Chromosomensätze z.B. manche Stören

Auch bei Pflanzen gibt es häufig z.B. beim Weizen oder bei vielen Farnen . Beim Weizen ist es eine besondere der Polyploidie: die Allo- (Amphi)polyploidie. Es sind Chromosomensätze 3 verschiedener Arten zu einer neuen vereinigt dem Weizen. Diese Art der Polyploidie eine erhebliche Rolle bei wirtschaftlich bedeutenden Arten ist der Raps ebenfalls so entstanden. Polyploidie sich nicht selten in einer erhöhten Vitalität da die Transkription der Proteinbiosynthese stärker parallel erfolgen kann und daher Produktion von Eiweißen z.B. Enzymen schneller möglich Eine weitere Form der P. ist die dabei sind bestimmte Gewebe oder Zellen eines separat polyploid. Beispiel: Brennhaare der Brennnessel Megakaryozyten Menschen. Genetisch bedeutsam ist auch dass ein Individuum mehrere unterschiedliche Allele eines Gens und daher - bei Mischerbigkeit - erhöhten Heterosis-Effekt aufweisen kann.

Eltern mit unterschiedlichem Ploidiegrad können in der keine miteinander kompatiblen Geschlechtszellen produzieren. Daher wirkt Polyploidisierung nicht selten als genetische Barriere bei Artbildung . Sie ermöglicht auch das Entstehen neuer ohne geographische Isolation also eine sympatrische Artbildung.

Siehe auch: Evolutionstheorie



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