Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Pomo ist ein künstlich erschaffener Begriff für indianische Gruppen die im Kulturareal Kalifornien lebten. Beginn des 19. Jahrhunderts lebten etwa 14.000 Pomo 1975 waren es nur noch 496. Sie eine Hoka-Sprache.
Die Pomo sahen sich nicht als sondern verstanden sich als Angehörige ihrer jeweiligen völlig autonomen Gruppen. Die Gruppen sprachen unterschiedliche identisch mit den sieben geografischen Abteilungen der den Südwestlichen (auch Kashaya ) Südlichen Nördlichen Zentralen Nordöstlichen Östlichen oder Pomo. Die Größe der einzelnen Dörfer variierte stark. Schätzungen zufolge beheimateten sie jeweils zwischen und 1500 Menschen. Meist lebten einige Familien 20 bis 30 Personen in großen Häusern Die Pomo sammelten Eicheln Beeren und Pflanzensamen und jagten Antilopen Hirsche und Kleinwild. Daneben aßen sie Raupen und Heuschrecken .
Aufgrund ihres Glaubens an Geister kannten die Pomo verschiedene Zeremonien mit denen sie sich den guten der Geister sichern wollten. Vermutlich waren die sehr friedfertige Menschen; es gibt kaum Belege kriegerische Aktivitäten. Die einzelnen Gruppen der Pomo sich durch unterschiedliche Kulturformen aus. So gab je nach Gruppe individuellen oder kommunalen Landbesitz. Teil wurde das Häuptlingstum vererbt zum Teil wählten die Pomo Häuptling. Manchmal war der Aufbau des Stammessystems schlicht ein andermal recht komplex.
Die Südöstlichen Pomo lebten in drei verteilt die sich auf Inseln im East Lake und im Lower Lake befanden. Das Klima war geprägt durch lange Trockenzeiten im und ergiebigen Regenfall im Winter. Das Land den Dörfern selbst befand sich im Familienbesitz außerhalb der Dörfer wurde kommunal verwaltet. Dem stand jeweils ein Häuptling vor seine Kompetenzen jedoch unklar überliefert. Die übliche Nahrung der ergänzten die Südöstlichen Pomo durch Fische . Sie betrieben mit benachbarten Ethnien regen Handel.
Um 1800 stießen die Spanier in die Gegend Südöstlichen Pomo vor. Etwas später erreichten amerikanische den Clear Lake. Bald schon ließen sich Großranger in diesem Gebiet nieder. Zu einem ernsthaften Konflikt kam es 1841 als ein im Clear Lake Valley beheimateter Rancher die Pomo um Hilfe der Ernte seines Getreides bat. Diese verweigerten Zusammenarbeit worauf der Rancher eine Truppe sandte die Männer von einer der Inseln massakrierte.
1850 eroberten die Amerikaner die Region um Seen. Ein Jahr später begannen sich amerikanische dort niederzulassen. Die Südöstlichen Pomo wurden gezwungen deren Farmen zu arbeiten; damit ging ein Teil ihrer Traditionen verloren. Viele Indianer starben der Folge an eingeschleppten Krankheiten wie Pocken Keuchhusten Masern Tuberkulose und ähnlichen. Die Bevölkerungszahl der Pomo innerhalb kurzer Zeit sehr stark. Immer mehr sie den Weißen weichen. Oft wichen sie Missionsstationen aus. 1878 und 1879 kauften verschiedene Gruppen der Pomo zusammen Acres Land die sie gemeinsam bewirtschafteten. Die sank weiter. Um 1911 lebten noch 431 Südöstliche Pomo meist weißen Farmen; vor der Ankunft der Weißen sie vermutlich etwa 3.000 Seelen gezählt. Ein später errichtete die Regierung eine Reservation in welche einige Pomo zogen. Andere in die Städte oder wohnten auf einer sechs Farmen.