Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Gemeinde Ponitz liegt im südöstlichen Teil des Altenburger Landes am Flüsschen Pleiße und grenzt unmittelbar an den Freistaat Sachsen an.
Der Ort ist vermutlich ursprünglich durch Siedler gegründet worden was die alte Schreibweise erklärt. Im Jahre 1254 wurde das Schloss Ponitz (und damit der Ort) und sein Besitzer "Fridericus de erstmalig urkundlich erwähnt da er bei einer als Zeuge genannt wird. 1349 ist in den Geschichtsbüchern von einer und einem Vorwerk die Rede. Die mittelalterliche wurde 1574 durch einen Renaissancebau ersetzt der auch noch besichtigt werden kann. Der bedeutendste Besitzer Ponitzer Schlosses war Dr. Wolfgang Conrad von der als Diplomat 1648 den Friedensvertrag zur des 30-jährigen Krieges mit unterzeichnete und auch maßgeblich am dieses Vertrages beteiligt war. Dies war auch Anlass im Jahr 1650 die so genannte Friedenslinde am "Dreierhäuschen" Pflanzen.
Weit über die Landesgrenzen hinaus ist durch die zwischen 1734 und 1737 von Gottfried Silbermann erbaute Orgel in der Friedenskirche bekannt geworden. Diese Orgel ist das Werk des Meisters und führt auch heute jedes Jahr Künstler und Freunde der Orgelmusik Orgelkonzerten und Orgelseminaren nach Ponitz.
Bis 1920 war Ponitz zum Fürstentum Sachsen-Altenburg zugehörig. besteht die Gemeinde Ponitz aus den Ortsteilen Grünberg Zschöpel Merlach Guteborn und hat eine Einwohnerzahl von etwa Personen. Im Jahre 2004 feiert die Gemeinde 750-jähriges Bestehen. Das Wappen von Ponitz zeigt Friedenslinde zu Ehren des Friedensstifters Thumbshirn sowie Orgelpfeifen als Symbol für die Silbermann-Orgel in Dorfkirche.