Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG ist ein deutscher Sportwagenhersteller . Ferdinand Porsche war lange Zeit als Konstrukteur für Firmen tätig bevor er am 25. April 1931 in Stuttgart ein eigenes Ingenieurbüro begründete u.a. für die Rennwagen von Auto Union sowie den Volkswagen maßgeblich war.
Sein Sohn Ferry Porsche übernahm die 1947 von seinem Vater. Der Stammsitz von ist in Zuffenhausen einem Vorort von Stuttgart . Seit einigen Jahren ist die profitable Porsche auch der größte Steuerzahler Stuttgarts weit vor Mercedes Benz . Porsche ist derzeit der kleinste unabhängige Autoproduzent und weltweit der einzige erfolgreiche Automobilhersteller noch in Familienbesitz ist.
Das erste Serienmodell der Porsche 356 dem Jahr 1948 wurde ursprünglich in Gmünd (Kärnten) gebaut wohin man in Krieg ausgewichen Aber nachdem 49 Wagen gebaut worden waren die Firma 1950 in angemietete Räume der Karosseriewerkstatt Reutter Zuffenhausen um. Ferdinand Porsche half Ferry Porsche der Entwicklung des 356 litt aber noch den Folgen der Kriegsgefangenschaft .
Nach Erfolgen im Motorsport (Porsche gewann 1951 die Klasse bis 1.100 ccm beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans ) wurde 1963 der Porsche 911 der Öffentlichkeit vorgestellt. Damals hieß er 901 (fortlaufende Nummer des angemeldeten Patentes) da Peugeot jedoch alle Kombinationen mit einer "0" der Mitte schützen ließ mußte Porsche den umtaufen in 911. Der Sportwagen hatte wieder einen luftgekühlten Heckmotor aber diesmal mit sechs Zylindern. Das wurde zum bekanntesten Modell das nicht nur der Rennstrecke Geschichte schrieb sondern auch bei Verkaufszahlen. Mehr als jedes andere Modell hat 911 die Marke Porsche beeinflusst und geprägt.
Das Unternehmen hatte immer enge Kontakte Volkswagen. Die ersten Porsches beispielsweise der Porsche ( 1948 ) verwendete viele VW Komponenten. Spätere gemeinsame Engagements waren der Porsche 914 ( 1969 / 1970 ) der Porsche 924 ( 1976 - wurde in einer Audi Fabrik zusammengebaut und enthielt dementsprechend auch Teile aus Audi -Produktion später dann von Porsche allein gebaut) der Porsche Cayenne ( 2002 - viele Gemeinsamkeiten mit dem VW Touareg ). Von 1993 bis 2002 war Ferdinand Piech Ferdinand Porsches Enkel der Hauptaktionär der Porsche AG Vorstandsvorsitzender bei VW.
Es ist davon auszugehen daß Porsche dem Gewinn des 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Jahre 1998 diese Motorsportaktivität einstellen mußte zugunsten der Audi die dort von 2000 ohne ernsthafte Gegner gewinn konnte. Die eines GT -Rennwagen mit V10-Motor wurde eingestellt bzw. als als Serienmodell Carrera GT fortgesetzt.
Das Ansehen von Porsche basiert nicht auf den Höchstleistungen der Motoren sondern auch der Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit. Dagegen gehört das im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Ferrari zu den eher weniger aufregenden Seiten.
Viele Firmen aus der Fahrzeugbranche suchten von Porsche bei der Entwicklung neuer Modelle insbesondere bei der Entwicklung von Motoren. Dazu Studebaker Seat Lada Daewoo Opel Subaru und Harley-Davidson .
Informationen zur Rennwagen-Klasse GT : Bis 1999 existierte im GT-Rennsport folgende Einteilung: Klasse und GT2. Die GT1 Klasse bestand aus Rennwagen von den einige wenige für den zugelassen werden mußten. Vertreten waren neben dem 996 GT1 auch Mercedes CLK-GTR/LM der McLaren GTR mit BMW-V12-Motor und die exotischen Frontmotor-GT1 Marcos und Panoz. Nachdem durch die Erfolge Mercedes in den Jahren 1997 und 1998 denen die Porsche nichts entgegensetzten konnten dem glücklichen Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1998 zogen sich die Gegner für aus der GT1-KLasse zurück worauf diese FIA-Weltmeisterschaft 1999 komplett eingestellt wurde bzw. mit GT2-Fahrzeugen wurde.
In der GT2-Klasse dominierte jahrelang der Porsche 993 GT2 Turbo bis das französische von Oreca mit der Chrysler Viper GTS-R Dieses ehemals für die GT1 entwickelte Auto einen mächtigen Achtliter-V10-Frontmotor dem die durch Restriktoren stark beschränkten Turbo-Porsche wenig entgegenzusetzen hatten. Porsche diese Klasse kampflos der Konkurrenz und entwickelte neuen wassergekühlten Rennwagen für die GT2-Klasse obwohl von Turbo abgeleutets Serienmodel später so genannt
Stattdessen verlegte man sich auf die Klasse GT3 wo Kundenteams mit gut 400PS Saugmotor-Autos auf Basis des Porsche 996 GT3 fast ohne fremde Konkurrenz-Marken gegeneinander fuhren. In USA trat im Rahmen der ALMS BMW mit einem M3 an der allerdings 2001 einen V8-Motor bekam und daraufhin wegen nicht mehr startete. In jüngerer Zeit schickt mit dem 360 einen würdigen Gegner in Porsche-Klasse der GT3 bzw. GTN.
weitere Hinweise :
Allradangetriebende Fahrzeuge haben den Zusatz "4" Carrera 4
Targa ist der Name für ein Modell mit versenkbarem Glasdach
"Turbo"-Modelle sind nochmals leistungsoptimiert durch einen